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Personal Archives and a New Archival Calling: Readings, Reflections and Ruminations
In Personal Archives and a New Archival Calling: Readings, Reflections and Ruminations argumentiert Richard J.
Cox, dass persönliche Archive in der Gesellschaft eine neue Bedeutung erlangen könnten. Da die technischen Mittel für die Erstellung, Pflege und Nutzung von Dokumenten immer besser und kostengünstiger werden, versuchen Einzelpersonen und Familien, ihre alten Dokumente zu bewahren, insbesondere traditionelle Papierformen, als Verbindung zu einer Vergangenheit, die in der immensen digitalen Spielerei unseres Internetzeitalters unterzugehen droht.
Auch bei anderen Technologien, wie ledergebundenen Zeitschriften und Füllfederhaltern, gibt es eine Umkehrung durch einige Personen, die sich gegen die zunehmend digitale Welt, in der sie leben, wehren oder protestieren. Hinter diesen sehr unterschiedlichen Ansätzen stehen ähnliche Impulse, und diese divergierenden Wege werfen identische Fragen über die Rolle und den Zweck traditioneller Archive auf, die zwei Jahrhunderte und mehr zurückreichen. Die persönliche Aufbewahrung von Unterlagen wirft eine bemerkenswerte Reihe von Fragen und Bedenken in Bezug auf Unterlagen und deren Bewahrung, das öffentliche oder kollektive Gedächtnis, die Aufgabe professioneller Archivare und Archivare, die Rolle der institutionellen Archive und die Funktion des einzelnen Bürgers als sein eigener Archivar auf.
Die Archivare müssen eine neue Partnerschaft mit der Öffentlichkeit aufbauen, und die Öffentlichkeit muss von den Archivaren lernen, wie man dokumentarische Materialien bewahrt. Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Art von archivarischer Zukunft, und ob dies gut oder schlecht ist, hängt davon ab, wie gut Archivare Bürgerarchivare ausstatten.