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Peter Riedemann's Hutterite Confession of Faith
Während seiner Gefangenschaft in den Jahren 1540-42 schreibt Riedemann an den lutherischen Herrscher Philipp von Hessen. Er erläutert das hutterische Ziel einer erneuerten Gemeinschaft und räumt mit den falschen Vorstellungen der Bevölkerung auf. Die Hutterer nehmen das Bekenntnis schnell als ihr eigenes an.
Riedemann verwebt auf kreative Weise eine neue Lesart der Bibel mit den klassischen Glaubensbekenntnissen. Er schafft eine kraftvolle Synthese aus Schrift und Tradition, auf die sich die christliche Gemeinschaft stützen kann. Seine dynamische Vision einer radikalen und gemeinschaftlichen Nachfolge fordert die Gläubigen zu größerer Treue gegenüber dem Herrn und untereinander heraus.
Riedemanns Bekenntnis gibt eine theologische Grundlage für das hutterische Verständnis von wirtschaftlicher Gemeinschaft und bietet praktische Beispiele dafür. Dieses Bekenntnis leitet die hutterischen Gemeinschaften noch immer. Enthält John J. Friesens Übersetzung der deutschen Ausgabe von 1565 des Bekenntnisses unserer Religion, Lehre und unseres Glaubens von den Brüdern, die als Hutterer bekannt sind, zusammen mit einer neuen Geschichte von Riedemann.