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Phenomenology and Embodiment: Husserl and the Constitution of Subjectivity
Zu Beginn der Neuzeit interpretierten die Philosophen ihr Thema als das Studium des Bewusstseins neu und drängten den Körper an den Rand der Philosophie.
Mit dem Aufkommen des Husserlschen Denkens im späten neunzehnten Jahrhundert wurde der Körper wieder als Teil des transzendentalen Feldes verstanden. Doch trotz des enormen Einflusses von Husserls Phänomenologie bleibt die Rolle der "Verkörperung" in der breiteren philosophischen Landschaft weitgehend ungeklärt.
In seinem ehrgeizigen Erstlingswerk Phänomenologie und Verkörperung setzt sich Joona Taipale mit dem Husserl'schen Konzept auseinander - und bezieht dabei auch das Denken von Maurice Merleau-Ponty, Jean-Paul Sartre und Michel Henry mit ein - und untersucht in einer umfassenden und systematischen phänomenologischen Untersuchung die Rolle der Verkörperung bei der Konstitution von Selbstbewusstsein, Intersubjektivität und objektiver Realität. Damit trägt er zu einer detaillierten Klärung der grundlegenden konstitutiven Rolle der Verkörperung für die grundlegenden Beziehungen der Subjektivität bei.