
Pharmacogenetics in Heart Failure: How It Will Shape the Future, an Issue of Heart Failure Clinics, 6
Die pharmakologische Behandlung der Herzinsuffizienz hat in den letzten zwei Jahrzehnten Fortschritte gemacht, doch sind die Therapieschemata immer komplexer geworden.
Mit der Pharmakogenetik rückt der Zeitpunkt näher, an dem Informationen über die genetische Variabilität zur Vorhersage des therapeutischen Ansprechens und zur Auswahl des richtigen Medikaments für den richtigen Patienten genutzt werden können. In dieser Ausgabe der Heart Failure Clinics stellen mehrere führende Pioniere dieser nächsten Revolution in der Behandlung der Herzinsuffizienz den aktuellen Stand der Technik bei der Nutzung genomischer Informationen zur gezielten Auswahl von Therapeutika vor.
Die Ausgabe beginnt mit zwei Artikeln über die Grundlagen dessen, was jeder Kliniker verstehen muss, um genomische Informationen für die Patientenversorgung zu nutzen, sowie mit einem historischen Überblick über die Entwicklung hin zu genetisch gezielten Therapien. Die folgenden Artikel befassen sich mit spezifischen therapeutischen Interventionen wie Neurohormonhemmern und Betablockern. Die nächste Artikelserie befasst sich mit der Genomik des Bluthochdrucks, der linksventrikulären Hypertrophie und der Frage, wie genomische Unterschiede den offensichtlichen rassischen Unterschieden bei Herzinsuffizienz und Therapien zugrunde liegen können.
Das letzte Drittel der Ausgabe befasst sich mit der Frage, wie die Genomik die Behandlung spezifischer klinischer Szenarien unterstützen wird, darunter Myokarditis, Transplantatabstoßung, Gerätetherapie und pulmonale arterielle Hypertonie. Die Ausgabe schließt mit einer Diskussion über genomweite Assoziationsstudien.