
Phase Media: Space, Time and the Politics of Smart Objects
In Phase Media stellt James Ash die Theorie auf, wie intelligente Objekte, die als mit dem Internet verbundene und sensorgesteuerte Geräte verstanden werden, die Erfahrung der Nutzer mit ihrer Umgebung verändern.
Anstelle von Netzwerken, die durch Übertragungsleitungen verbunden sind, erzeugen intelligente Objekte Phasen, verstanden als Raumzeiten, die die raum-zeitliche Verständlichkeit von Menschen und Nicht-Menschen modulieren. Anhand einer Reihe von Objekten und Dienstleistungen - von der Apple Watch über Nest Cam bis hin zu Uber - zeigt Ash, dass die Modulation der raum-zeitlichen Verständlichkeit zum Teil durch die kommerziellen Logiken der Industrien, die smarte Objekte entwerfen und herstellen, geprägt ist, aber auch darüber hinausgehen kann.
Unter Bezugnahme auf die Arbeiten von Martin Heidegger, Gilbert Simondon und Bruno Latour argumentiert Ash, dass smarte Objekte ihre eigene Phasenpolitik haben, die Möglichkeiten für die Entstehung neuer Formen von Öffentlichkeit bietet. Phase Media entwickelt ein konzeptuelles Vokabular, um zu behaupten, dass smarte Objekte nicht nur eine Welt zunehmender unternehmerischer Kontrolle und Überwachung ermöglichen, sondern auch die Werkzeuge bereitstellen, um die Logiken und Verfahren, die sie hervorgebracht haben, zu entlarven und neu zu ordnen.