Bewertung:

Das Buch erforscht die moderne Philosophie durch die Brille des Essens und der Lebensmittel und nutzt persönliche Erfahrungen und Geschichten, um seine Konzepte zu veranschaulichen. Während viele Leser die Tiefe des Buches und die Art und Weise, wie es zum Nachdenken über Gastfreundschaft anregt, schätzen, kritisieren andere die dichte und allzu intellektuelle Sprache.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erkundung der Philosophie des Essens
⬤ Verwendung persönlicher Geschichten kommt bei den Lesern gut an
⬤ regt zum Nachdenken über Gastfreundschaft und Ernährungsbedürfnisse an
⬤ kommt bei denjenigen gut an, die sich für Philosophie im Zusammenhang mit Essen interessieren.
Dichte und übermäßig komplexe Sprache, die einige Leser abschrecken könnte; einige Teile können unnötig intellektuell oder langatmig erscheinen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Philosophers at Table: On Food and Being Human
Eines der wichtigsten Dinge, die wir jeden Tag tun, ist essen. Die Frage des Essens - was und wie - mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, aber sie ist voller komplexer Bedeutungen, die die unzähligen Rollen widerspiegeln, die Lebensmittel im Laufe der Jahrhunderte gespielt haben.
Wie Raymond D. Boisvert und Lisa Heldke in diesem Buch zeigen, ist es schwierig, sich einen philosophisch aufgeladeneren Akt als das Essen vorzustellen. Philosophen bei Tisch erforscht das philosophische Gerüst, das diesen entscheidenden Aspekt des täglichen Lebens unterstützt, und zeigt, dass wir nicht nur Geschöpfe mit Verstand, sondern auch mit Magen sind.
Anhand eines Füllhorns von literarischen Werken, Mythen, Geschichten und Filmen - ganz zu schweigen von philosophischen Ideen - plädieren die Autoren für eine echte Philosophie des Essens. Sie betrachten Babettes Fest als Argument für Gastfreundschaft als eine zentrale ethische Tugend.
Sie vergleichen Fast Food in Accra mit der spanischen Molekulargastronomie, um die Natur des Essens als Kunst zu betrachten. Und sie beißen in eine Schnecke - die, wenig überraschend, völlig eklig ist -, um das Schmecken als Lernmittel, als eine Art des Wissens zu erkunden.
Ein überraschender, origineller Blick auf etwas, das wir philosophisch noch nicht genug ausgekostet haben: Philosophen bei Tisch lädt die Leser ein, auf neue Weise über den einfachen und wichtigen Akt des Essens nachzudenken.