Philosophie Ost und West

Philosophie Ost und West (a. Moore Charles)

Originaltitel:

Philosophy East And West

Inhalt des Buches:

Philosophie des Ostens und des Westens EDITED BY CHARLES A. MOORE PRINCETON UNIVERSITY PRESS 1946 TO GREGG M. SINCLAIR Präsident der Universität von Hawaii und glühender Anhänger der Bedeutung des Ostens für den Westen. Sein Enthusiasmus hat bei allen, die ihm begegnet sind, ein dauerhaftes Interesse am Orient geweckt. Er war es, der die Ost-West-Philosophenkonferenz anregte, auf der dieser Band seinen Anfang nahm, und der durch seine Ermutigung und Unterstützung wesentlich zu seiner Vorbereitung und Veröffentlichung beitrug. Vorwort 1 DIESER Band präsentiert die Ergebnisse der Ost-West-Philosophenkonferenz, die im Sommer 1939 an der Universität von Hawaii stattfand. Auf dieser Konferenz wurden Vertreter des Orients und des Okzidents zusammengebracht, um durch persönliche Kontakte, Diskussionen und formale Papiere die Bedeutung und Wichtigkeit der Grundhaltungen dieser beiden großen Traditionen zu untersuchen. Die Konferenz befasste sich insbesondere mit der Bedeutung der Philosophie des Ostens für den Westen. Es ging darum, die Möglichkeit einer Weltphilosophie durch eine Synthese der Ideen und Ideale des Ostens und des Westens zu bestimmen und zu konkreten Vorschlägen zu gelangen, wie eine solche Synthese am fruchtbarsten zu bewerkstelligen wäre.

Diese Schlussfolgerungen, von denen einige extrem und kontrovers erscheinen mögen, die aber alle höchst provokativ sind und über die sich die verschiedenen Autoren nicht immer einig sind, werden hier in allen Einzelheiten vorgestellt. Zu ihnen gehört das konstante Thema, dass weder. Weder der Orient noch der Okzident sind philosophisch autark, beiden fehlt die für die Philosophie charakteristische Gesamtperspektive. Insbesondere wird die Ansicht vertreten, dass der Westen neue und umfassendere Perspektiven braucht und dass der Osten neben seinem unvermeidlichen praktischen Einfluss auf den Westen in der Zukunft sowohl Inspiration als auch spezifische Doktrinen für diese neue Renaissance liefern kann. Der Plan der Konferenz, der sich in Form und Inhalt dieses Bandes widerspiegelt, sah im allgemeinen vor, daß die grundlegenden Systeme und Lehren des Ostens vor allem von orientalischen Wissenschaftlern umfassend, wenn auch kurz, beschrieben und von westlichen Vertretern im Vergleich zu den grundlegenden Traditionen des Westens analysiert werden. Der ständige Gedankenaustausch in der Diskussion, der zur Beseitigung falscher oder unzureichender Vorstellungen des Ostens durch westliche Vertreter und zum Erreichen eines besseren gegenseitigen Verständnisses führt, kommt in dieser Studie mehrfach zum Ausdruck. Dieser Aspekt des Bandes und die Tatsache, dass er persönliche Vertreter des Ostens und des Westens enthält, machen ihn zu einem einzigartigen Kapitel in der Geschichte der vergleichenden Philosophie.

Für die Zwecke dieser Studie besteht der Osten in erster Linie aus Indien, China und Japan. Leider stand für die Konferenz kein indischer Gelehrter zur Verfügung, so dass Indien hier nicht persönlich vertreten ist. Dieser Mangel wird jedoch durch die umfassende Kenntnis des indischen Denkens, über die die Mitglieder der Konferenz verfügten, gemildert. Der Band hat aber gerade im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen den Vorteil einer umfassenden Analyse der verschiedenen Phasen des japanischen Denkens. Es war uns ein besonderes Vergnügen, die herausragende buddhistische Autorität, Professor Junjiro Takakusu, auf der Konferenz zu haben. Notfälle in letzter Minute verhinderten die Teilnahme der Professoren W. E. Hocking und D. T. Suzuki, die hier Kapitel schreiben, an der Konferenz. Der Stil des Kapitelaufbaus und der Dokumentation weist im gesamten Buch einige Abweichungen auf. Auch werden einige inhaltliche Überschneidungen in den einzelnen Kapiteln festgestellt werden. Es genügt zu sagen, dass keine eiserne Regel der Einheitlichkeit des Stils oder eine übermäßige Beschränkung des Themas als zwingend erforderlich angesehen wurde. Die Transliteration von Namen und Begriffen aus dem Sanskrit, dem Chinesischen und dem Japanischen bringt unweigerlich Schwierigkeiten mit sich. Das gewählte System lässt gelegentliche Abweichungen von der für den gesamten Text verwendeten Grundmethode zu...

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781406744729
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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