Bewertung:

Das Buch ist eine kurze Erkundung des Verhältnisses zwischen Philosophie und Theologie durch eine postmoderne Linse und bietet interessante Einblicke und einen historischen Kontext. Die Schlussfolgerung hinterlässt jedoch bei einigen Lesern ein Gefühl der Enttäuschung. Die Prosa wird wegen ihrer Schönheit und Klarheit geschätzt, auch wenn manche Teile der Argumentation zu wenig tiefgründig oder zu abstrakt finden.
Vorteile:⬤ Fesselnde und schöne Prosa.
⬤ Denkanstoßende Einblicke in das Zusammenspiel von Philosophie und Theologie.
⬤ Gut gegliederter, prägnanter historischer Überblick.
⬤ Potenziell transformative Ideen über Glauben und Moderne versus Postmoderne.
⬤ Empfehlenswert sowohl für Theologen und Philosophen als auch für allgemeine Leser.
⬤ Die letzten Kapitel werden als antiklimaktisch oder substanzlos empfunden.
⬤ Manche finden die philosophischen Argumente verwirrend oder zu abstrakt.
⬤ Einige Kapitel wirken unnötig oder wie Füllmaterial.
⬤ Kritik an der postmodernen Perspektive des Autors als unzureichend oder nicht in der traditionellen Theologie verankert.
⬤ Missverständnisse bezüglich der Evolution und ihrer Auswirkungen können Leser mit wissenschaftlichem Hintergrund abschrecken.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Philosophy and Theology
Ein höchst fesselnder Essay, der Studenten in ein Gespräch über die lebenswichtige Beziehung zwischen Philosophie und Theologie verwickeln wird. In diesem klaren, prägnanten und brillant fesselnden Essay befasst sich der renommierte Philosoph und Theologe John D.
Caputo mit den großen und klassischen philosophischen Fragen, die sich untrennbar mit der Theologie überschneiden - in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Caputo, der als einer der führenden Philosophen anerkannt ist, ist unvergleichlich, wenn es darum geht, Studenten in die lebenswichtige Beziehung zwischen Philosophie und Theologie einzuführen und einzuweihen.
Er schreibt: "Wenn man lange genug hinschaut, findet man jenseits der Debatten, die Philosophie und Theologie trennen, jenseits der Mauern, die sie errichtet haben, um sich gegenseitig auszuschließen, oder jenseits der Kriege, um die eine der anderen unterzuordnen, ein gemeinsames Gefühl der Ehrfurcht, ein gemeinsames Aufatmen der Überraschung oder des Erstaunens, wie beim Blick auf die endlose Ausbreitung der Sterne am Abendhimmel oder auf die Wellen eines mitternächtlichen Meeres. "