
Phonology in Multilingual Grammars: Representational Complexity and Linguistic Interfaces
Dieses Buch beschäftigt sich mit Fragen zur Natur einer interlingualen Grammatik, d. h. der Grammatik eines Zweisprachigen. John Archibald nähert sich diesen Fragen aus einer kognitionswissenschaftlichen Perspektive, die sich auf abstrakte Repräsentationsstrukturen stützt, um zu zeigen, dass phonologisches Wissen den oberflächlichen phonetischen Eigenschaften von L2-Sprache zugrunde liegt. Insbesondere schlägt er vor, dass intersprachliche Grammatiken nicht "beeinträchtigt", "grundlegend anders" oder "oberflächlich" sind (wie einige argumentiert haben)
Die phonologischen Grammatiken sind komplexe, hierarchisch strukturierte, mentale Repräsentationen, die den Prinzipien der linguistischen Theorie, einschließlich der Universalgrammatik, unterliegen. Das Buch skizziert ein Modell, das sich mit Platons Problem (Lernen in Ermangelung von Beweisen) und Orwells Problem (Lernresistenz angesichts einer Fülle von Beweisen) befasst. Darüber hinaus wird das Studium der grammatischen Schnittstellen - Phonetik/Phonologie.
Phonologie/Morphologie.
Phonologie/Syntax - enthüllt die notwendigen Konstruktionsbedingungen für eine in sich konsistente Architektur für ein umfassendes Modell der Zweitsprachensprache. Das sich daraus ergebende empirisch motivierte Modell berücksichtigt alle Aspekte der L2-Sprache, von phonologischen Merkmalen über Segmente bis hin zu Wörtern und Sätzen, auf einfache Weise. Das Buch schließt mit einer Diskussion darüber, warum die Phonologie in generativen Ansätzen zum Zweitspracherwerb unterrepräsentiert ist, und untersucht einige der Auswirkungen der Zweitsprachenphonologie auf die angewandte Linguistik und Sprachpädagogik.