Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 8 Stimmen.
Picassos Mask PB
Nach dem Tod von Pablo Picasso im Jahr 1973 wurde Andr Malraux von Jacqueline Picasso, der Witwe des Künstlers, in ihr Haus in Mougins in Südfrankreich eingeladen. Dort, umgeben von Picassos kraftvollen letzten Gemälden, die er „von Angesicht zu Angesicht mit dem Tod gemalt“ hatte, und seiner für den Louvre bestimmten Kunstsammlung, erinnerte sich Malraux an Picassos rebellisches Leben und die Metamorphose seiner Kunst.
In Picassos Maske lassen Malraux' Erinnerungen, die zugleich persönlich und historisch sind, Picasso als Privatmann und als legendäres künstlerisches Genie erscheinen. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war Andr Malraux (1901-1976) als Philosoph, Romancier, Soldat, Staatsmann und Sekretär für kulturelle Angelegenheiten eng in das französische Geistesleben eingebunden. Malraux kannte Picasso gut und erinnert sich hier an eine Reihe von Gesprächen mit dem Maler.
In reicher, anregender und erinnerungsreicher Prosa hat er eine inspirierende und bewegende Reminiszenz geschrieben. Picassos Maske ist eines der tiefgründigsten Werke in Malraux' bemerkenswertem Oeuvre.