Bewertung:

Das Buch „Pille“ von Robert Bennett bietet eine tiefgreifende Untersuchung von psychotropen Medikamenten und deren Auswirkungen auf die Identität. Es deckt zwar wichtige Aspekte des Drogenkonsums ab, einschließlich persönlicher Anekdoten und kultureller Bezüge, aber es fehlt die Berichterstattung über aktuellere Themen wie die Opioid-Krise und Antibabypillen. Der Schreibstil ist gelegentlich etwas prätentiös und langatmig, aber das Buch wirft effektiv kritische Fragen über Medikamente im modernen Leben auf.
Vorteile:⬤ Informativ und fesselnd
⬤ behandelt ein wichtiges Thema
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive auf Psychopharmaka
⬤ gut recherchiert
⬤ enthält relevante kulturelle Referenzen
⬤ regt zum tieferen Nachdenken über Medikamente an.
⬤ Lässt wichtige Themen wie die Opioid-Krise und Antibabypillen aus
⬤ manchmal anspruchsvoller Schreibstil
⬤ übermäßiger Gebrauch von komplexer Sprache und bestimmten Phrasen
⬤ es fehlen umfassende Antworten auf gestellte Fragen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Pill
Object Lessons ist eine Reihe von kurzen, schön gestalteten Büchern über das verborgene Leben gewöhnlicher Dinge.
"Du bist, was du isst. "Nie ist dies wahrer als bei der Einnahme von Medikamenten - von Betablockern und Aspirin bis hin zu Viagra und Epiduralanästhesie -, insbesondere von Psychopharmaka, die sowohl unseren Geist als auch unseren Körper verändern.
Indem sie darüber meditiert, wie die moderne Medizin die menschliche Identität zunehmend nicht mehr in T. S. Eliots sprichwörtlichen Kaffeelöffeln, sondern in 1mg-, 5mg- oder 300mg-Dosen misst, zeichnet Pill die unheimliche Präsenz psychiatrischer Pillen in Wissenschaft, Medizin, Autobiografie, Fernsehen, Kino, Literatur und populärer Musik nach. Letztlich zeigt sich, dass die moderne Psychopharmakologie eine schöne neue Welt offenbart, in der menschliche Identitäten - Gedanken, Gefühle, Persönlichkeiten und das Selbst - zunehmend von den außergewöhnlichen Kräften scheinbar gewöhnlicher Pillen bestimmt werden.
Object Lessons wird in Partnerschaft mit einer Essayreihe in The Atlantic veröffentlicht.