Bewertung:

Das Buch „Plantation Jesus“ ist eine gründliche Untersuchung der Überschneidungen zwischen Christentum und Ethnien in Amerika. Es ermutigt die Leserinnen und Leser, sich auf schwierige Gespräche über Rassismus, Privilegien und die Rolle der Kirche bei der Aufrechterhaltung systemischer Ungerechtigkeiten einzulassen, und zwar in einem Geist der Hoffnung und Versöhnung. Viele Rezensenten lobten den klaren, verständlichen Schreibstil und das Potenzial des Buches, zum Nachdenken anzuregen und zu Veränderungen zu inspirieren. Einige empfanden jedoch den Tonfall als anklagend, was einen konstruktiven Dialog behindern könnte.
Vorteile:⬤ Klarer und fesselnder Schreibstil, der komplexe Themen verständlich macht.
⬤ Bietet einen historischen Kontext und eine faktische Grundlage für Diskussionen über Ethnie und Christentum.
⬤ Bietet praktische Schritte zur Versöhnung und zur Verbesserung des Dialogs über Ethnie.
⬤ Gleichgewicht zwischen der Dringlichkeit von Veränderungen und einer Botschaft der Hoffnung.
⬤ Ermutigt zu tiefem Nachdenken und unterstützt das persönliche Wachstum im Verständnis von Rassismus.
⬤ Einige Leser empfanden den Ton als wütend oder anklagend, was den gewünschten Dialog möglicherweise nicht fördert.
⬤ Bestimmte systemische Themen (wie städtischer Verfall und Bildung) wurden nicht behandelt.
⬤ Das Buch eignet sich möglicherweise nicht für Gruppen, die einen versöhnlicheren Ansatz für Diskussionen über Ethnie suchen.
(basierend auf 36 Leserbewertungen)
Plantation Jesus: Race, Faith, & a New Way Forward
Vor nicht allzu langer Zeit glaubten die meisten weißen amerikanischen Christen, dass Jesus die Sklaverei segnete. Gott störte sich nicht an Jim Crow.
Das Jesuskind hatte weiße Haut. Das ist der Plantagen-Jesus: ein Gott, der sich mit Bigotterie zufrieden gibt, und ein Idol, das die Botschaft des wahren Erlösers verzerrt. Dieses falsche Bild von Gott ist tot, oder? Falsch, argumentieren die Autoren von Plantagen-Jesus, einem maßgeblichen neuen Buch über eines der dringendsten Themen unserer Zeit.
Durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Jesus Christus und mit einem unverstellten Blick auf Geschichte, Kirche und Popkultur zeigen die Autoren Skot Welch und Rick Wilson die vielfältigen Möglichkeiten auf, wie Rassismus dem Zeugnis der Kirche schadet. Gemeinsam nehmen Welch und Wilson die gängigen Reaktionen weißer Christen auf rassistische Ungerechtigkeit aufs Korn, wie „Ich habe nie einen Sklaven besessen“, „Ich sehe keine Farben, nur Menschen“ und „Wir müssen einfach darüber hinwegkommen und weitermachen“.
Gemeinsam prangern sie die Verleugnung, das Ausweichen und die Ausflüchte der Kirche in Bezug auf Ethnie an und laden die Leser ein, dem Christus der Entrechteten zu begegnen. Mit praktischen Hilfsmitteln und geisterfüllten Geschichten regt Plantation Jesus die Leser dazu an, die Geschichte zu lernen, die Verletzung anzuerkennen und sich der Wahrheit zu stellen.
Nur dann kann die Kirche den Weg zu wahrer Versöhnung weisen. Nur dann kann das Erbe von Plantation Jesus durch den wahren Weg von Jesus Christus ersetzt werden.