Bewertung:

Das Buch stellt eine ehrgeizige Untersuchung historischer Biografien dar, die sich auf Frauen konzentrieren, insbesondere auf jene, die mit Eleonore von Aquitanien in Verbindung stehen. Während einige Rezensenten den gut geschriebenen und informativen Charakter des Buches loben und die Verwendung von Originalquellen und den objektiven Ton hervorheben, kritisieren andere, dass das Buch schlecht geschrieben und oberflächlich sei und es ihm an Tiefe fehle. Es wird bemängelt, dass die Kindle-Ausgabe korrekturgelesen werden muss und dass es Probleme mit der Auswahl der behandelten Themen gibt.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und klar
⬤ informativ und einnehmend eloquent
⬤ stützt sich auf Originalquellen
⬤ objektive Darstellung
⬤ verdiente Anerkennung der historischen Würde der Frauen
⬤ vergleichbar mit früheren Formen königlicher Biografien.
⬤ Teilweise schlecht geschrieben
⬤ Probleme mit dem Korrekturlesen
⬤ oberflächliche Behandlung von Themen
⬤ wahrgenommener Rückgriff auf andere Autoren
⬤ lässt wichtige Figuren wie Anne von Böhmen aus
⬤ Enttäuschung über wahrgenommene Auslese von Themen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Plantagenet Queens & Consorts: Family, Duty and Power
Plantagenet Queens and Consorts untersucht das Leben und den Einfluss von 10 Persönlichkeiten und vergleicht ihre unterschiedlichen Ansätze zur Erhaltung der politischen Macht in einer Welt, die stets als Männerwelt beschrieben wird. Im Gegenteil, es gibt deutliche Hinweise darauf, dass diese Frauen mehr politischen Einfluss hatten als spätere - mit Ausnahme von Elisabeth I.
- und das bis in die heutige Zeit. Beginnend mit Eleonore von der Provence, der treuen Gattin Heinrichs III., folgt der Autor dem Faden des Königtums: Philippa von Hennegau, Johanna von Navarra, Katharina von Valois, Elisabeth Woodville und andere, bis hin zu Elisabeth von York, der Gemahlin Heinrichs VII. Dies sind keine Randfiguren.
Isabella von Frankreich, die "Wölfin", hatte wohl mehr Einfluss auf die Geschichte Englands als ihr Ehemann Edward II. Elisabeth von York war die Tochter, Schwester, Nichte, Ehefrau und Mutter mehrerer Könige von England.
Wie aus den Namen ersichtlich ist, sind mehrere von ihnen in doppelter Hinsicht Außenseiter", da sie weiblich und fremd sind. Mit eigens in Auftrag gegebenen Fotografien von Schauplätzen und einer genauen Untersuchung von Primärquellen bietet Steven Corvi eine neue und belebende Perspektive auf die mittelalterliche englische (und europäische) Geschichte.