Plantagenet Queens & Consorts: Familie, Pflicht und Macht

Bewertung:   (4,2 von 5)

Plantagenet Queens & Consorts: Familie, Pflicht und Macht (J. Corvi Steven)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch stellt eine ehrgeizige Untersuchung historischer Biografien dar, die sich auf Frauen konzentrieren, insbesondere auf jene, die mit Eleonore von Aquitanien in Verbindung stehen. Während einige Rezensenten den gut geschriebenen und informativen Charakter des Buches loben und die Verwendung von Originalquellen und den objektiven Ton hervorheben, kritisieren andere, dass das Buch schlecht geschrieben und oberflächlich sei und es ihm an Tiefe fehle. Es wird bemängelt, dass die Kindle-Ausgabe korrekturgelesen werden muss und dass es Probleme mit der Auswahl der behandelten Themen gibt.

Vorteile:

Gut geschrieben und klar
informativ und einnehmend eloquent
stützt sich auf Originalquellen
objektive Darstellung
verdiente Anerkennung der historischen Würde der Frauen
vergleichbar mit früheren Formen königlicher Biografien.

Nachteile:

Teilweise schlecht geschrieben
Probleme mit dem Korrekturlesen
oberflächliche Behandlung von Themen
wahrgenommener Rückgriff auf andere Autoren
lässt wichtige Figuren wie Anne von Böhmen aus
Enttäuschung über wahrgenommene Auslese von Themen.

(basierend auf 7 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Plantagenet Queens & Consorts: Family, Duty and Power

Inhalt des Buches:

Plantagenet Queens and Consorts untersucht das Leben und den Einfluss von 10 Persönlichkeiten und vergleicht ihre unterschiedlichen Ansätze zur Erhaltung der politischen Macht in einer Welt, die stets als Männerwelt beschrieben wird. Im Gegenteil, es gibt deutliche Hinweise darauf, dass diese Frauen mehr politischen Einfluss hatten als spätere - mit Ausnahme von Elisabeth I.

- und das bis in die heutige Zeit. Beginnend mit Eleonore von der Provence, der treuen Gattin Heinrichs III., folgt der Autor dem Faden des Königtums: Philippa von Hennegau, Johanna von Navarra, Katharina von Valois, Elisabeth Woodville und andere, bis hin zu Elisabeth von York, der Gemahlin Heinrichs VII. Dies sind keine Randfiguren.

Isabella von Frankreich, die "Wölfin", hatte wohl mehr Einfluss auf die Geschichte Englands als ihr Ehemann Edward II. Elisabeth von York war die Tochter, Schwester, Nichte, Ehefrau und Mutter mehrerer Könige von England.

Wie aus den Namen ersichtlich ist, sind mehrere von ihnen in doppelter Hinsicht Außenseiter", da sie weiblich und fremd sind. Mit eigens in Auftrag gegebenen Fotografien von Schauplätzen und einer genauen Untersuchung von Primärquellen bietet Steven Corvi eine neue und belebende Perspektive auf die mittelalterliche englische (und europäische) Geschichte.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781445699158
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:288

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