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Playing at Home: The House in Contemporary Art
Art Since the '80s, eine neue Reihe von Reaktion Books, bietet fesselnde Überblicke über beliebte Themen in der zeitgenössischen Kunst. Im ersten Buch der Reihe zeigt Gill Perry, wie das Haus und die Idee von Zuhause eine Reihe von fantasievollen und spielerischen Werken von Künstlern aus aller Welt inspiriert haben.
Sie untersucht, wie Künstler sich mit diesem Thema in unterschiedlichen Kontexten auseinandergesetzt haben - von Wohnmobilen und Strandhäusern bis hin zu Spukhäusern und zerbrochenen Häusern - und zeigt, dass unsere Beziehung zu Häusern komplexe Reaktionen beinhaltet, in denen sich Geschlecht, Rasse, Klasse und Status überschneiden, und dass wir durch diese Beziehungen ein Haus in ein Zuhause verwandeln. Perry befasst sich mit den Werken zahlreicher Künstler, darunter Tracey Emin, Rachel Whiteread, Michael Landy, Mike Kelley und Peter Garfield, sowie mit den Arbeiten von Künstlern, die über Kontinente hinweg reisen und Heimat als einen sich wandelnden Begriff betrachten, wie Do-Ho-Suh und Song Dong. Sie beschäftigt sich auch mit der Arbeit von Philosophen und Kulturtheoretikern von Walter Benjamin und Gaston Bachelard bis Johan Huizinga und Henri Lefebvre, die unser Verständnis von Leben und Wohnen prägen.
Letztlich argumentiert sie, dass Ironie, Parodie und Spiel bei der Interpretation dieser Werke über das Zuhause gleichermaßen wichtig sind. Mit über hundert Bildern deckt Playing at Home ein breites Spektrum an Kunst und Medien ab und wirft einen faszinierenden Blick darauf, warum es keinen Ort wie das Zuhause gibt.