
Plurinational Afrobolivianity: Afro-Indigenous Articulations and Interethnic Relations in the Yungas of Bolivia
In der plurinationalen Konjunktion Boliviens konvergieren neuartige politische Artikulationen, Rechtsreformen und Prozesse kollektiver Identifikation in beispiellosen Bemühungen um die Neugründung des Landes und die Umgestaltung seiner Gesellschaft.
Diese Ethnographie untersucht die Erfahrungen von Afrodeszendenten im plurinationalen Bolivien und bietet eine neue Perspektive auf die sozialen und politischen Veränderungen, die das Land als Ganzes prägen. Moritz Heck analysiert die sozialen und kulturellen Praktiken der Afrobolivianer an den Schnittstellen von lokalen Gemeinschaften, Politik und Recht und beleuchtet neuartige Artikulationen von Afrobolivianität und sich entwickelnde Prozesse kollektiver Identifikation.
Die Studie leistet auch einen Beitrag zu breiteren anthropologischen Debatten über Schwarzsein und Indigenität in Lateinamerika, indem sie deren konzeptionelle Verflechtungen und kontinuierliche Interaktionen in der politischen und sozialen Praxis aufzeigt.