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Pocket Guide Pain Management
In den Vereinigten Staaten leiden etwa 50 Millionen Menschen an wiederkehrenden oder chronischen Schmerzen, und fast 10 % der Erwachsenen nehmen täglich Medikamente gegen Schmerzen ein. Außerdem wird erwartet, dass die Krankheitslast durch Schmerzen im Vergleich zu anderen Krankheiten und Zuständen zunehmen wird.
Trotz der Fortschritte in der Schmerzmedizin sind die meisten Ärzte nicht ausreichend für die Behandlung chronischer oder gar akuter Schmerzen ausgebildet. Wie in anderen Bereichen der Medizin dominierte auch in der Schmerzmedizin lange Zeit eine auf persönlicher Erfahrung beruhende Expertenpraxis, und erst in jüngster Zeit wurde eine systematische Bewertung der Behandlungen im Sinne der „evidenzbasierten Medizin“ vorgenommen. Und wie in anderen Bereichen der Medizin kann auch in der Schmerzmedizin viel erreicht werden, wenn bestimmte grundlegende diagnostische und therapeutische Pfade richtig beschritten werden; mehr als wenn nur wenige Spezialisten diese Erkrankungen behandeln können.
„Standardarbeitsanweisungen“ (SOPs) sollen prägnante Praxishilfen für Kliniker sein, die Behandlungen, Diagnoseverfahren und Abläufe auf eine von manchmal vielen möglichen Arten standardisieren. Obwohl sie auf den verfügbaren Erkenntnissen beruhen, sind sie keine evidenzbasierten Leitlinien und sollen solche auch nicht ersetzen.
Einerseits lässt die evidenzbasierte Medizin viele Optionen offen, da in vielen Fällen die verfügbare Evidenz nicht ausreicht, um eine bestimmte Option zu empfehlen. Andererseits kann es Gründe geben, die in der klinischen Praxis liegen (z.
B.