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Political Legitimacy in Southeast Asia: The Quest for Moral Authority
Trotz des Endes des Kalten Krieges ist die Sicherheit weiterhin ein wichtiges Anliegen der asiatischen Staaten. Die Zuweisung von Staatseinnahmen für den Sicherheitssektor ist nach wie vor beträchtlich und hat in einigen Ländern sogar zugenommen.
Während die asiatischen Staaten eine neue Sicherheitsarchitektur für den asiatisch-pazifischen Raum aufbauen, hat die wissenschaftliche Gemeinschaft der asiatischen Sicherheit mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die meisten dieser Studien haben sich jedoch auf spezifische Themen oder ausgewählte Länder konzentriert. Dieses Buch soll die Grundlage für ein umfassendes, tiefgehendes Verständnis der asiatischen Sicherheit schaffen, indem es die Sicherheitskonzeptionen in sechzehn asiatischen Ländern untersucht.
Das Buch untersucht in einer ethnographischen Studie Land für Land, wie die asiatischen Staaten ihre Sicherheit konzipieren. Für jedes Land werden die Sicherheitsbedenken und das Verhalten der zentralen Entscheidungsträger ermittelt und erläutert, wobei die Frage gestellt wird, wer oder was geschützt werden soll, gegen welche potenziellen Bedrohungen, und wie sich die Sicherheitspolitik im Laufe der Zeit verändert hat.
Dieser "Inside-out"- oder "Bottom-up"-Ansatz erleichtert sowohl die Identifizierung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Sicherheitsdenken und in der Sicherheitspraxis der asiatischen Länder als auch die Erforschung ihrer Konsequenzen. Die entscheidenden Einblicke in die Dynamik der internationalen Sicherheit in der Region, die dieser Ansatz bietet, können die Grundlage für weitere Untersuchungen bilden, einschließlich Debatten über die Zukunft der Region.