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Polytempic Polymicrotonal Music
Dieses Buch stellt die polytempische Polymikrotonalität als eine neue musikalische Ästhetik vor. Die polytempische Polymikrotonalität als Polyphonie des 21.
Jahrhunderts, die möglicherweise die klassische Form in das heutige musikalische Klima zurückbringen könnte, hat viele Auswirkungen. Es wird Musik mit mehr als einem mikrotonalen Stimmsystem vorgeschlagen und es werden Beispiele aus der Literatur diskutiert, um einen historischen Rahmen zu schaffen, der zeigt, dass diese Tendenz in der gesamten Musikgeschichte der Menschheit vorhanden war. Das Polytempo ist ein Werkzeug, mit dem sich polymikrotonale Strukturen von ihrem Hintergrund abheben können, und es fungiert als Rahmen oder Grundstruktur, die mehrdimensional ist, ähnlich wie die Weiterentwicklung der Perspektive in der Kunst der Renaissance.
Das Buch ist von historischer Bedeutung, da es das einzige Buch seiner Kategorie oder seines Genres in der Musik ist, das die Mikrotonalität in der Musikkomposition oder -produktion behandelt. Es zeigt Beispiele aus der Musikliteratur für musikalische Präzedenzfälle in diesem Bereich und konzentriert sich dabei auf Charles Ives' Universumssymphonie, die seit 1925 unvollendet ist und erst 1996 von Johnny Reinhard realisiert wurde.