Bewertung:

Das Buch kommt gut an, vor allem wegen seiner Darstellung des Lebens während der Apartheid in Südafrika, wobei persönliche Geschichten und Erfahrungen im Vordergrund stehen. Die Rezensenten schätzen die leicht zugängliche Erzählung und haben den pädagogischen Wert des Buches hervorgehoben, insbesondere im Hinblick auf das Verständnis von Ethnie und Geschlechterfragen während dieser Zeit.
Vorteile:Fesselnde und vertraute Erzählung, starke Verbindung zu Apartheid-Erfahrungen, tiefe Einblicke in Ethnie und Geschlecht, gut geeignet für Bildungszwecke, fesselnde wahre Geschichte, die bei den Lesern ankommt.
Nachteile:Einige Leser könnten es weniger fesselnd finden, wenn sie nicht an Erzählungen über die Apartheid oder persönliche Kämpfe interessiert sind. Einige wünschen sich eine Neuauflage des Buches.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Poppies zufriedene Kindheit endet, als sie einen Wanderarbeiter heiratet und in die beunruhigende Welt von Kapstadt zieht. Kaum hat sie dort Wurzeln geschlagen, wollen die Behörden, dass sie und ihre Kinder in die Ciskei, das Heimatland ihres Mannes, gehen. Er, als Arbeiter, darf bleiben.
Zehn Jahre lang widersetzt sich Poppie den Passgesetzen, die das Herzstück der gesetzlich verankerten Rassentrennungspolitik Südafrikas, der Apartheid, darstellen, und erhält eine begrenzte Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigung am Kap. Eines Tages wird sie jedoch gezwungen, in ein rohes, abgelegenes Township umzusiedeln.
Obwohl sich dieses Buch über die historischen Aufstände von Sharpeville und Soweto erstreckt, ist es nie schrill. Es macht seine Aussagen leidenschaftslos und wird zur unsentimentalen Feier eines zähen Geistes.
Die Frau, die hier Poppie genannt wird - die im wirklichen Leben in der östlichen Kapregion Südafrikas lebt, dem Zentrum der schwarzen Widerstandsbewegung des Landes gegen die Apartheid - suchte nach den Unruhen in Kapstadt in den 1960er Jahren Rat bei Elsa Joubert. Mehrere Jahre lang wurden Gespräche auf Band aufgezeichnet, aus denen Poppies Geschichte hervorging, die in Elsa Jouberts Nacherzählung in Ton und Detail bemerkenswert getreu dem Bericht aus erster Hand bleibt. Es ist Poppies Stimme, die wir hören, die Tonfälle, Wiederholungen und die Umgangssprache ihrer Rede werden getreu wiedergegeben.