
Popular Music, Popular Myth and Cultural Heritage in Cleveland: The Moondog, the Buzzard and the Battle for the Rock and Roll Hall of Fame
Auf der Grundlage von Recherchen in den Archiven der Rock and Roll Hall of Fame und den Erfahrungen des Autors als lokaler Musiker bietet dieses Buch eine mikrohistorische Fallstudie über das populäre Musikerbe von Cleveland. Als eines der wenigen Bücher, die sich mit dem Erbe der populären Musik in Cleveland befassen, geht es den Mythen nach, die sich um den selbsternannten "Geburtsort des Rock and Roll" ranken, wo der Rock zu rollen begann.
Zahlreiche Städte haben versucht, ihr kulturelles Erbe der populären Musik (z. B. Liverpool, Memphis, Detroit, Nashville) als Motor für die kulturelle Erneuerung zu nutzen.
Ungewöhnlicherweise liegt der Schwerpunkt nicht auf berühmten Musikern und Gruppen oder bekannten Aufnahmestudios und legendären Veranstaltungsorten, sondern Clevelands "Ursprungsgeschichte" der Populärmusik wird aus den Ereignissen der frühen 1950er Jahre gesponnen, in deren Mittelpunkt lokale Radiosender, eigenwillige Discjockeys, Second-Hand-Plattenläden, ein krawalliges Konzert und ein jugendliches, rassistisch geprägtes Publikum zu einem Zeitpunkt stehen, als sich tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen ankündigen. Dieses Buch entwirrt die Konstruktion populärer Mythen über das "erste" Rock-'n'-Roll-Konzert - den Moondog Coronation Ball am 21.
März 1952, der vom legendären DJ Alan Freed veranstaltet wurde -, die "Erfindung" des Begriffs "Rock 'n' Roll" und die anschließende Umbenennung von Cleveland als "Geburtsort des Rock 'n' Roll" durch den lokalen Radiosender WMMS "The Buzzard" in den 1970er Jahren. Diese Mythen tauchten in den 1980er Jahren während der erfolgreichen Kampagne zur Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame wieder auf und wurden erneut verbreitet.
Der Autor erforscht die faszinierende und ungewöhnliche Geschichte von Cleveland und deckt auf, wie und warum es zum Standort eines bedeutenden Popmusikmuseums wurde.