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Population-Based Nutrition Epidemiology
In der Ernährungsepidemiologie werden diätetische oder ernährungsbedingte Faktoren im Zusammenhang mit dem Auftreten von Krankheiten in verschiedenen Bevölkerungsgruppen untersucht. In den letzten Jahren wurden in der Ernährungsepidemiologie erhebliche Fortschritte erzielt.
Verglichen mit der Praxis in den 1990er Jahren und mit den Verbesserungen in der Datenanalyse gewinnen mehrere neue Ansätze an Boden. Die Ergebnisse einer Reihe groß angelegter ernährungsepidemiologischer Studien haben wesentlich zu den Erkenntnissen beigetragen, die als Grundlage für Ernährungsempfehlungen zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, einigen Krebsarten und anderen Krankheiten dienen. In dieser Sonderausgabe möchten wir den Lesern den neuesten Stand der Wissenschaft näher bringen, indem wir Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Ernährungsepidemiologie aus bevölkerungsbezogenen Beobachtungsstudien zusammenstellen.
Zu den Themen der eingereichten Artikel können, müssen aber nicht, die Ernährungsgewohnheiten verschiedener Bevölkerungsgruppen gehören, insbesondere derjenigen, die nicht gut untersucht sind, wie z. B.
in Afrika, Ozeanien, Südamerika, bei Einwanderern und Minderheiten, sowie eine Vielzahl von Zusammenhängen zwischen Nährstoffen/Nahrungsmitteln/Ernährungsmustern und chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Adipositas, Krebs usw. sowie Gen-Nährstoff- und Epigenom-Nährstoff-Wechselwirkungen im Zusammenhang mit der menschlichen Gesundheit in jedem Alter.