
Portal Hypertension - New Insights
Die zirrhotische Leber ist wesentlich anfälliger für Verletzungen. Diese Anfälligkeit wird besonders deutlich, wenn eine portale Hypertension auftritt.
Bei einer normalen Leber können bis zu 75 % ohne Dekompensation reseziert werden. Im Gegensatz dazu kann bei einer zirrhotischen Leber mit portaler Hypertension bereits nach einer Resektion von weniger als 50 Prozent der Leber eine Leberdekompensation auftreten. Dieses Buch, „Portal Hypertension: New Insights“ beginnt mit dem Versuch, einen Einblick in dieses ungelöste Rätsel zu geben.
Die normale Leber ist weich und elastisch. Im Gegensatz dazu ist die zirrhotische Leber unelastisch und starr.
Der Fluss in starren Röhren wird durch das Hagen-Poiseuille-Gesetz geregelt. Dieses Gesetz besagt, dass der Druckgradient exponentiell mit der vierten Potenz des Radius der starren Sinuskurve zunimmt. Dadurch ist die zirrhotische Leber praktisch nicht in der Lage, eine Zunahme des Flusses aufzunehmen.
Der Anstieg des Druckgradienten entspricht der vierten Potenz des Gefäßradius. Das erste Kapitel befasst sich mit den wichtigsten Neuerungen in.