
Portraits of Automated Facial Recognition: On Machinic Ways of Seeing the Face
Automatisierte Algorithmen zur Gesichtserkennung greifen zunehmend in die Gesellschaft ein. Dieses Buch bietet eine einzigartige Analyse dieser Algorithmen aus einer kritischen Perspektive der visuellen Kulturwissenschaften.
Der erste Teil dieser Studie untersucht das Beispiel eines frühen Gesichtserkennungsalgorithmus namens „eigenface“ und zeichnet die Geschichte der Verschmelzung von Statistik und Vision nach. Der zweite Teil befasst sich mit der zeitgenössischen künstlerischen Auseinandersetzung mit der Gesichtserkennungstechnologie in den Arbeiten von Thomas Ruff, Zach Blas und Trevor Paglen.
In diesem Buch wird argumentiert, dass wir die Technologie der automatischen Gesichtserkennung genauer unter die Lupe nehmen müssen, und es wird behauptet, dass ihre Darstellungsformen in eine visuelle Politik eingebettet sind. Noch wichtiger ist, dass diese Technologie neu definiert, was es bedeutet, in der heutigen Welt zu sehen und gesehen zu werden.