Bewertung:

Die Rezensionen zu „Prairie Fires: The American Dreams of Laura Ingalls Wilder“ von Caroline Fraser heben die gründliche Recherche und die detaillierte Darstellung des Lebens von Laura Ingalls Wilder hervor, die in starkem Kontrast zu ihren beliebten Little House-Büchern steht. Während viele Leser den historischen Kontext und die Einblicke in das Pionierleben zu schätzen wissen, wird Kritik an der vermeintlichen Voreingenommenheit der Autorin geübt, insbesondere gegenüber Wilders Tochter Rose. Das Buch wird als dicht und manchmal trocken beschrieben und lässt die Leser mit gemischten Gefühlen über seinen Erzählstil und seine politischen Untertöne zurück.
Vorteile:⬤ Gründlich recherchiert und mit umfangreichem historischen Kontext.
⬤ Bietet echte Einblicke in die Härten des Pionierlebens.
⬤ Fesselnd für diejenigen, die mit den Little House-Büchern vertraut sind, und bietet neue Perspektiven.
⬤ Eindrucksvolle Schilderung der Kämpfe der Familie Ingalls.
⬤ Lehrreich und informativ über die amerikanische Geschichte.
⬤ Wahrgenommene politische Voreingenommenheit des Autors, die einige Leser als störend empfanden.
⬤ Die Konzentration auf Rose Wilder Lane wird als übertrieben und unausgewogen empfunden.
⬤ Einige empfanden den Schreibstil als trocken und ermüdend, was es schwer machte, sich mit dem Buch zu beschäftigen.
⬤ Kritik an Frasers Einschätzungen der Charaktere von Laura und Rose, die manche als parteiisch empfanden.
⬤ Langatmige historische Details können die persönliche Erzählung überwältigen.
(basierend auf 651 Leserbewertungen)
Prairie Fires: The American Dreams of Laura Ingalls Wilder
(GEWINNER DES PULITZER-PREISES)
GEWINNER DES NATIONAL BOOK CRITICS CIRCLE AWARD
(GEWINNER DES CHICAGO TRIBUNE HEARTLAND PRIZE FÜR SACHBÜCHER)
EINES DER 10 BESTEN BÜCHER DES JAHRES IN DER NEW YORK TIMES BOOK REVIEW
Eines der 10 besten Bücher des Jahres der New York Times Book Review
Die erste umfassende historische Biografie von Laura Ingalls Wilder, der beliebten Autorin der Little House on the Prairie-Bücher.
Millionen von Lesern von Little House on the Prairie glauben, Laura Ingalls zu kennen - das Pioniermädchen, das Schneestürme und den nahen Hungertod in den Great Plains überlebte, und die Frau, die die berühmten autobiografischen Bücher schrieb. Aber die wahre Geschichte ihres Lebens ist nie vollständig erzählt worden. Mit Hilfe von unveröffentlichten Manuskripten, Briefen, Tagebüchern sowie Land- und Finanzunterlagen füllt Caroline Fraser - die Herausgeberin der Library of America-Ausgabe der Little House-Reihe - nun meisterhaft die Lücken in Wilders Biografie. Sie enthüllt die erwachsene Geschichte hinter dem einflussreichsten Kindheitsepos über das Leben der Pioniere und berichtet über Wilders turbulente Beziehung zu ihrer Tochter, der Journalistin Rose Wilder Lane, und räumt mit den Vorwürfen des Ghostwritings auf, die um die Bücher kursierten.
Die Little-House-Bücher sind trotz der darin geschilderten Entbehrungen ein Lobgesang auf den Pioniergeist, der trotz aller Widrigkeiten triumphiert. Doch Wilders wirkliches Leben war härter und rauer als das, eine Geschichte von unerbittlichem Kampf, Wurzellosigkeit und Armut. Erst in den Sechzigern, nachdem sie in der Großen Depression fast alles verloren hatte, wandte sie sich den Kinderbüchern zu und gestaltete ihre entbehrungsreiche Kindheit zu einer feierlichen Vision der Heimarbeit um - und erlangte dabei Ruhm und Reichtum, in einer der erstaunlichsten „rags-to-riches“-Episoden der amerikanischen Literatur.
Wilders dramatisches Leben umspannt fast ein Jahrhundert epochaler Veränderungen, von den Indianerkriegen bis zur Dust Bowl, und bietet eine einzigartige Perspektive auf die amerikanische Geschichte und unsere nationale Mythologie der Selbstständigkeit. Mit frischen Einsichten und neuen Entdeckungen enthüllt Prairie Fires die komplexe Frau, deren klassische Geschichten uns bis heute fesseln.