Bewertung:

Andrew Sullivans Buch „Virtually Normal“ bietet eine durchdachte Auseinandersetzung mit den Argumenten rund um Homosexualität und stellt vier Hauptstandpunkte vor: Prohibitionismus, Liberalismus, Konservatismus und Liberalismus. Während das Buch für seine ergreifenden Texte und die intellektuelle Tiefe des Autors gelobt wird, steht es wegen fehlender Seiten und vermeintlicher Argumentationsfehler in der Kritik.
Vorteile:Das Buch wird für seine klare und gründliche Auseinandersetzung mit den Argumenten für und gegen Homosexualität hoch gelobt. Die Rezensenten loben Sullivans Schreibstil, die Tiefe seiner Gedanken und seine Fähigkeit, kritisches Denken anzuregen. Viele fanden seine Einblicke in die politischen Aspekte der Homosexualität erfrischend und wertvoll für das Verständnis unterschiedlicher Standpunkte.
Nachteile:Kritiker wiesen auf erhebliche Probleme hin, darunter das Fehlen von Seiten (8-37), was Teile des Buches unbrauchbar macht. Einige Rezensenten waren der Meinung, dass Sullivans Analyse ideologisch sei und es an einer fairen Darstellung gegenteiliger Ansichten fehle. Andere untergruben seine theologischen Argumente, stellten seine biblische Gelehrsamkeit in Frage und zeigten sich unzufrieden mit seinen Schlussfolgerungen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Virtually Normal: An Argument about Homosexuality
Kein Thema hat das heutige Amerika so erbittert gespalten wie die Homosexualität.
Andrew Sullivan, der ehemalige Herausgeber von The New Republic, stellt in diesem bahnbrechenden Buch die gesamte Bandbreite der Debatte dar und bringt sowohl Vernunft als auch Menschlichkeit in die Diskussion darüber, wie eine überwiegend heterosexuelle Gesellschaft mit ihren homosexuellen Bürgern umgehen sollte. Sympathisch und doch schonungslos bewertet Sullivan die vorherrschenden öffentlichen Positionen zur Homosexualität - von prohibitionistisch bis liberal und von konservativ bis liberal.
An ihrer Stelle fordert er eine Politik der Homosexualität, die die Rechte von Schwulen und Lesben garantiert, ohne Toleranz aufzuerlegen. Einerseits sehr persönlich und andererseits tadellos begründet, mit Eleganz und Witz geschrieben, wird Virtually Normal Leser jeder Überzeugung herausfordern; kein Buch wird die Sexualpolitik der kommenden Jahrzehnte mehr verändern.