Präsident

Bewertung:   (4,3 von 5)

Präsident (Miguel Asturias)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird hervorgehoben, dass „Der Präsident“ ein zum Nachdenken anregender und wunderschön geschriebener Roman ist, der die Schrecken der Diktatur und der politischen Unterdrückung, insbesondere in Lateinamerika, thematisiert. Kritisiert werden jedoch die schwierige Übersetzung, die typografischen Fehler und der verwirrende Erzählstil. Während viele Leser den Tiefgang und die poetische Sprache des Buches zu schätzen wissen, empfinden andere das Buch aufgrund seiner Komplexität und des schweren Themas als schwierig. Vor allem die Kindle-Ausgabe erhält viel negatives Feedback wegen ihres Formats und ihrer Benutzerfreundlichkeit.

Vorteile:

Eine zum Nachdenken anregende Erzählung, wunderschön geschrieben mit einer poetischen Sprache, aufschlussreich in Bezug auf das Leben unter der Diktatur, fängt die düstere Realität der politischen Unterdrückung ein und gilt als Klassiker der lateinamerikanischen Literatur.

Nachteile:

Schwierige Übersetzung mit zahlreichen Tippfehlern, verwirrender Erzählstil, der die Leser abschrecken könnte, anspruchsvolles Material, das vor allem diejenigen verwirren kann, die mit dem Thema nicht vertraut sind, und Probleme mit dem Format der Kindle-Ausgabe.

(basierend auf 35 Leserbewertungen)

Originaltitel:

President

Inhalt des Buches:

Der guatemaltekische Diplomat und Schriftsteller Miguel Angel Asturias (1899-1974) begann dieses preisgekrönte Werk noch während seines Jurastudiums. Es handelt von einem skrupellosen Diktator und seinen Plänen zur Beseitigung eines politischen Gegners in einem ungenannten lateinamerikanischen Land, das gewöhnlich als Guatemala bezeichnet wird.

Das Buch wurde für die Darstellung einer totalitären Regierung und ihrer schädlichen psychologischen Auswirkungen gelobt. Ausgehend von seinen Erfahrungen als Journalist, der unter repressiven Bedingungen schrieb, verwendet Asturias literarische Mittel wie Satire, um die Übertretungen der Regierung darzustellen, und surrealistische Traumsequenzen, um die Auswirkungen des Polizeistaats auf die Psyche des Einzelnen aufzuzeigen. Asturias' Haltung gegen alle Formen von Ungerechtigkeit in Guatemala veranlasste die Kritiker, den Autor als mitfühlenden Sprecher der Unterdrückten zu betrachten.

Mein Werk“, versprach Asturias bei der Entgegennahme des Literaturnobelpreises, “wird weiterhin die Stimme des Volkes widerspiegeln, indem es dessen Mythen und Volksglauben sammelt und gleichzeitig versucht, ein universelles Bewusstsein für die Probleme Lateinamerikas zu schaffen. „.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781474611176
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2018
Seitenzahl:288

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