
Prizing Scottish Literature: A Cultural History of the Saltire Society Literary Awards
Das Buch bietet eine umfassende Beschreibung der Geschichte der Gründung der Saltire Society im Jahr 1936, einer schottischen Kulturorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, "alles Gute in der schottischen Kultur" zu fördern, und ihrer Reihe von Literaturpreisen, die heute Preise für Belletristik, Erstlingswerke, Geschichtsbücher, Sachbücher, Lyrik und Forschungsbücher umfassen. Das Buch enthält eine detaillierte Beschreibung der Gründungsgeschichte der Saltire Society und ihrer Literaturpreise sowie originelle Analysen der Auswirkungen, die der Preis auf die Literaturwirtschaft und die Verlagskultur des Vereinigten Königreichs hatte, und bietet so eine einzigartige Perspektive der praktischen Forschung, die durch den Zugang zu Archiven, Interviews und Beobachtungen ermöglicht wird.
Diese Kulturgeschichte der Saltire Society Literary Awards zeigt, welche Bedeutung die Preise im schottischen Literatur- und Kulturleben haben. Sie ist ein Teil des größeren Puzzles der Kulturpreise und veranschaulicht, wie weniger bekannte Preise, deren Geschichte vielleicht noch gar nicht erzählt wurde, ihre eigene Rolle bei der Verbreitung kultureller Werte durch die Verleihung literarischer Werte spielen, weit davon entfernt, ein Randgebiet oder eine Nische zu sein.
Die Untersuchung der Society's Book of the Year und First Book of the Year Awards macht nicht nur deutlich, wie wichtig die Verbindungen zwischen Literaturpreisen und nationaler Kultur und Identität innerhalb der Preiskultur sind und wie Literaturpreise und die sie stiftenden Institutionen Produkte des soziopolitischen und kulturellen Milieus sein können, in dem sie entstehen. Dieses Buch wirbt für einen neuen Ansatz bei der Betrachtung von Literaturpreisen und schlägt vor, dass das Konzept der Hierarchie von Literaturpreisen zu den entstehenden und sich entwickelnden Diskursen über Literatur- und Kulturpreise im weiteren Sinne beitragen kann.