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Priesthood in a Time of Crisis: A New Study of the Psychological and Spiritual Health of Priests
Eine neue Studie von Msgr. Stephen J. Rossetti - einem zugelassenen Psychologen und Forschungsprofessor, der sich seit dreißig Jahren mit dem amerikanischen Priestertum befasst - hat ergeben, dass eine überwältigende Mehrheit der amerikanischen katholischen Priester sagt, dass sie glücklich sind, ihre Arbeit mögen und ein lebendiges geistliches Leben führen.
Als Rossettis Schlussstein einer dreißigjährigen Untersuchung des katholischen Priestertums in den Vereinigten Staaten ist Priesthood in a Time of Crisis ein unverzichtbares Hilfsmittel für Bischöfe und Priester sowie für alle, die mit der Ausbildung und ständigen Weiterbildung des Klerus betraut sind.
Rossetti führte 2004 und 2009 ähnliche Studien über das psychologische und spirituelle Wohlbefinden amerikanischer katholischer Priester durch, die zu seinem bahnbrechenden Buch Why Priests are Happy führten. Dieses Buch enthält die neuesten Erkenntnisse über die Gesundheit von Priestern, über die Faktoren, die ihr Wohlbefinden am meisten beeinflussen, und darüber, wie die Kirche ihr anhaltendes Wohlbefinden sicherstellen kann. Die drei Studien bilden die umfassendste Untersuchung, die jemals unter amerikanischen Priestern durchgeführt wurde.
Rossettis Forschung zeigt.
⬤ Die Zufriedenheit der Priester in den Vereinigten Staaten ist in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen und ist nach wie vor sehr hoch. 90 Prozent oder mehr der Priester geben an, dass sie der Aussage "Insgesamt bin ich als Priester glücklich" voll und ganz zustimmen.
⬤ Priester tun das, was sie tun, sehr gerne, was zu einer hohen Arbeitszufriedenheit führt.
⬤ Mehr Priester nehmen an traditionellen spirituellen Praktiken teil - einschließlich des Stundengebets und mindestens dreißig Minuten pro Tag im privaten Gebet - als noch vor einem Jahrzehnt.
⬤ Die Unterstützung des Zölibats unter Priestern ist nach wie vor hoch und nimmt zu, wobei immer mehr Priester erklären, dass sie positive Erfahrungen mit dem Zölibat gemacht haben, und zwar von 75 Prozent im Jahr 2009 auf 82 Prozent im Jahr 2021.
⬤ Das psychische Wohlbefinden der Priester ist trotz einiger Anzeichen von Stress und Depressionen, insbesondere auf dem Höhepunkt der COVID-19-Pandemie, nach wie vor hoch.
⬤ Priester berichten, dass sie von der Kirchenleitung wegen ihres Versagens im Umgang mit Missbrauchsfällen enttäuscht sind.
Rossetti erklärt, dass die wichtigsten Indikatoren für das psychologische und spirituelle Wohlbefinden eines Priesters die Einsamkeit, das Selbstwertgefühl, die Beziehung zu seinem Bischof, die Zufriedenheit mit dem Mitgefühl, das Kindheitstrauma, die traditionelle Spiritualität, die priesterliche Brüderlichkeit, die sexuellen Konflikte und die Vertrautheit mit Gott sind.