Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten: Einige loben seine Einzigartigkeit und seine Einblicke in das syrische Christentum, während andere es als schlecht geschrieben und sehr akademisch kritisieren.
Vorteile:⬤ Einzigartige Annäherung an das syrische Christentum
⬤ aufschlussreich und wissenschaftlich
⬤ nützlich für das Verständnis der Kultur.
⬤ Schlechte Schreibqualität
⬤ nicht zugänglich für allgemeine Leser
⬤ wahrgenommene Voreingenommenheit aus der Perspektive einer oberen Kaste
⬤ kann schwierig zu lesen sein.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Privileged Minorities: Syrian Christianity, Gender, and Minority Rights in Postcolonial India
Obwohl sie demografisch gesehen eine Minderheit in Kerala, Indien, darstellen, sind syrische Christen keine untergeordnete Gemeinschaft. Sie sind kasten-, rassen- und klassenbedingt privilegiert und haben lange Zeit sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich von ihrer privilegierten Stellung profitiert.
Sonja Thomas konzentriert sich auf syrische Christinnen und untersucht, wie diese Gemeinschaft größere Fragen der Mehrfachunterdrückung, der Privilegierung und Unterordnung, der Rassifizierung sowie der Religion und des Säkularismus in Indien beleuchtet. In Privileged Minorities (Privilegierte Minderheiten) untersucht Thomas ein breites Spektrum von Quellen, darunter mündliche Überlieferungen, ethnografische Interviews und Debatten in der gesetzgebenden Versammlung, um die Beziehungen zwischen religiösen Rechten und Frauenrechten in Kerala zu hinterfragen.
Unter Verwendung eines intersektionellen Ansatzes und der feministischen Theorie der US-Frauen of Color zeigt sie auf, wie Rasse, Kaste, Geschlecht, Religion und Politik untrennbar miteinander verwoben sind, wobei Macht und Privilegien auf komplexe und nuancierte Weise wirken. Indem sie auf die Art und Weise eingeht, wie Ungleichheiten innerhalb von Gruppen sehr unterschiedliche Erfahrungen religiöser und politischer Bewegungen im feministischen und rechtsbasierten Aktivismus formen, legt Thomas die Grundlage für die Vorstellung neuer feministischer Solidaritäten über Religionen, Kasten, Rassen und Klassen hinweg.