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Prophets of Deceit: A Study of the Techniques of the American Agitator
Wie autoritäre und rassistische Diskurse funktionieren Ein klassisches Buch, das die spezifischen Medienappelle amerikanischer pro-faschistischer und antisemitischer Agitatoren der 1940er Jahre analysiert und definiert, wie z.
B. die Anwendung psychosozialer Manipulation für politische Zwecke. In dem Buch werden die psychologischen Täuschungsmanöver beschrieben, die von Ideologen und Autoritären üblicherweise eingesetzt wurden.
Die Techniken sind unter den Überschriften „Unzufriedenheit“, „Der Gegner“, „Die Bewegung“ und „Der Führer“ zusammengefasst.
Die Autoren zeigen wiederkehrende Muster auf, die häufig angewandt werden, wie z. B.
die Ausrichtung unkonzentrierter sozialer Unzufriedenheit auf einen bestimmten Gegner. Der Agitator positioniert sich selbst als einigende Präsenz: Er ist das Ideal, der einzige Anführer, der in der Lage ist, seine Zuhörer von dem vermeintlichen Feind zu befreien. Wie die Autoren zeigen, ist er jedoch eine oberflächliche Person, die soziale oder rassische Disharmonie schafft und damit die Notwendigkeit seiner Führung verstärkt.
Die Autoren waren der Meinung, dass sich faschistische Tendenzen in Amerika in den 1940er Jahren in einem frühen Stadium befanden, warnten aber davor, dass eine Zeit kommen könnte, in der die Amerikaner „anfällig für ... (die) psychologische Manipulation“ eines Volksverhetzers. Ein Buch, das in der Trump-Ära wieder aktuell ist, wie die neue Einleitung von Alberto Toscano deutlich macht.