Bewertung:

Das Buch erhält ein gemischtes Echo: Die Leser loben die umfassende Darstellung der psychedelischen Musik und ihrer soziokulturellen Auswirkungen, bemängeln aber auch sachliche Ungenauigkeiten und die manchmal unzusammenhängende Struktur. Einige Leser schätzen den Tiefgang und den Humor des Buches, während andere es als zu detailliert oder mäandernd empfinden.
Vorteile:⬤ Umfassende und gut recherchierte Geschichte der psychedelischen Musik der 60er Jahre.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der Humor und einzigartige Einsichten einbezieht.
⬤ Detaillierte Diskussionen über bekannte und unbekannte Künstler.
⬤ Erforscht neben der Musik auch soziokulturelle Fragen und vertieft so das Thema.
⬤ Inspiriert die Leser, mehr Musik und Künstler zu entdecken.
⬤ Enthält faktische Ungenauigkeiten, die die Glaubwürdigkeit untergraben.
⬤ Einige Leser finden das Buch unzusammenhängend, mit Themen, die zu sehr abschweifen.
⬤ Das Fehlen von Bildern oder eines Hörführers macht es weniger visuell ansprechend.
⬤ Das Buch ist sehr umfangreich und lang, was für manche Leser überwältigend sein kann.
⬤ Einige Abschnitte über weniger interessante Randgruppen werden als übertrieben empfunden.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Psychedelia and Other Colours
In Psychedelia and Other Colours erforscht der renommierte Autor Rob Chapman in kristallinem Detail die Geschichte, die Vorläufer und die kulturellen Auswirkungen von LSD, von den frühesten Experimenten in der Malerei mit Licht und immersiven Umgebungen bis hin zur blühenden Avantgarde-Szene, die in San Francisco schon vor den Grateful Dead und dem Fillmore Auditorium existierte.
Im Vereinigten Königreich dokumentiert er eine ganz andere Geschichte, die bisher noch nie erzählt wurde. Sie hat ihre Wurzeln in Märchen und Jahrmärkten, in der Music Hall und den Toten von Flandern, im Festival of Britain und jenem eigentümlich britischen Strang des Surrealismus, der in der Magical Mystery Tour gipfelte.
Sitars und Sergeant Pepper, Surfadelica und Soft Machine, Lichtshows und Love-Ins - die bewusstseinserweiternde Wirkung von Acid sollte die Popkultur, wie wir sie kennen, neu definieren. Psychedelia and Other Colours dokumentiert diesen utopischen Nachhall - und die dunkle Seite des Mondes - in einem perfekten Porträt.