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Mental Health and Crime
Verursacht eine psychische Störung Verbrechen? Verursacht Kriminalität psychische Störungen? Und wenn beides zutrifft, welche Konsequenzen sollten sich für diejenigen ergeben, die als psychisch gestörte Straftäter gelten? In Psychische Gesundheit und Kriminalität wird die Art der Beziehung zwischen psychischen Störungen und Kriminalität untersucht.
Er kommt zu dem Schluss, dass die weit gefasste Definition eines allzu häufigen menschlichen Zustands - der psychischen Störung - und das weit verbreitete Auftreten eines ebenfalls allzu häufigen menschlichen Verhaltens - der Straftat - eine endgültige oder einfache Antwort auf diese Fragen unwahrscheinlich machen würden. Bei Personen, die im Zusammenhang mit einer psychischen Störung straffällig werden, werden viele Aspekte des Strafrechtsverfahrens und der anschließenden Verurteilungen angepasst, um den Zusammenhang zwischen psychischer Störung und Straftat zu berücksichtigen.
Wenn aber schon der Zusammenhang fragwürdig ist, ist dann die Art und Weise, wie wir mit solchen Straftätern umgehen, diskriminierend? Oder ist es für sie vielleicht von Vorteil, wenn sie als weniger verantwortlich für ihre Straftaten angesehen werden als voll schuldfähige Straftäter? Das Buch untersucht nicht nur die Art der Beziehung, sondern auch die damit verbundenen Menschenrechts- und Rechtsfragen. Es befasst sich auch mit einigen der Veränderungen im therapeutischen Prozess, die sich ergeben können, wenn Menschen mit psychischen Problemen im Zusammenhang mit ihrem strafbaren Verhalten behandelt werden.