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Psychoanalysis and the Love of Arabic: Hall of Mirrors
Psychoanalysis and the Love of Arabic richtet die Debatten um die arabische und globale Moderne in Bezug auf Psychoanalyse, Kapitalismus und Universalität neu aus.
Die Studie bietet die erste psychoanalytische Lektüre von Werken aus dem 19. Jahrhundert, die während der Nahda-Bewegung von Ahmad Faris Shidyaq (1805-87) und Butrus al-Bustani (1819-83) verfasst wurden, und zeigt, wie eine merkwürdige Beziehung zwischen Sprache und Politik geschmiedet wurde - eine Beziehung, die sowohl von dem Wunsch nach als auch von der Angst vor der Moderne angetrieben wurde.
Indem sie die Abstraktheit der nationalen Zugehörigkeit als Zugehörigkeit zur Sprache analysiert, untersucht die Autorin Nadia Bou Ali, warum sich die modernen arabischen Grammatiker wieder in die Sprache verliebten, und erforscht, wie die Sprache als "Spiegel der Nation" idealisiert wurde. Bou Ali argumentiert, dass die Probleme der Sprache für das Subjekt des Unbewussten sprechen, das durch Sprache, Begehren und Genuss geteilt wird.