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Individual Psychological Therapies in Forensic Settings: Research and Practice
Von der Maxime "Nichts geht mehr" aus den 1970er Jahren bis hin zu evidenzbasierten Interventionen zur Bekämpfung von Rückfällen und zur Förderung prosozialen Verhaltens hat die Psychotherapie in den letzten Jahren eine wichtige Rolle bei der Rehabilitation und Risikominderung in forensischen Einrichtungen gespielt. Dennoch ist das typische Gruppentherapiemodell nicht immer der richtige Weg.
In diesem wichtigen neuen Buch werden die Ziele und die Wirksamkeit von alten und neuen Einzeltherapien in forensischen Einrichtungen bewertet und diskutiert. Mit Beiträgen von Autoren aus dem Vereinigten Königreich, Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland wird ein breites Spektrum von Therapien abgedeckt, darunter kognitive Verhaltenstherapie, Mentalisierungstherapie, Schematherapie, Akzeptanz- und Commitment-Therapie und mitgefühlsfokussierte Therapie.
Jedes Kapitel bietet:
⬤ eine Bewertung der Evidenzbasis für die Wirksamkeit;
⬤ die in einem forensischen Umfeld erforderlichen Anpassungen;
⬤ die Frage, ob die Therapie auf Rückfälligkeit oder psychologische Veränderung ausgerichtet ist
⬤ die Klienten- oder Patientenmerkmale, auf die die Therapie abzielt;
⬤ eine Fallstudie der Therapie in der Praxis.
Der letzte Teil des Buches befasst sich mit ethischen Fragen, dem Verhältnis zwischen Einzel- und Gruppentherapie, der Überwachung durch den Therapeuten und der Entscheidung über die Auswahl von Therapien und Therapeuten.
Dieses Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für Bewährungshelfer, Psychologen, Mitarbeiter der Strafjustiz und Verbindungsbeamte sowie Fachpersonal für die Behandlung. Es ist auch ein wertvolles Hilfsmittel für jeden Studenten der forensischen oder klinischen Psychologie.