Bewertung:

Das Buch wird für seine aufschlussreiche und wissenschaftlich fundierte Herangehensweise an Psychopathie und verwandte Themen geschätzt, was es zu einer wertvollen Ressource sowohl für Fachleute als auch für Laien-Leser macht. Trotz einiger Probleme mit der Lesbarkeit und der Beschaffung heben die Rückmeldungen insgesamt seine Gründlichkeit und Relevanz im Bereich der Kriminologie hervor.
Vorteile:Hervorragendes Nachschlagewerk mit ausgezeichneten Informationen, nützlich für Therapeuten und Personen im Bereich der psychischen Gesundheit. Fesselnd und leicht verständlich, sowohl für Kliniker als auch für Laien geeignet. Klarer, sachkundiger Schreibstil und ein gut recherchierter Ansatz zur Psychopathie und Kriminalwissenschaft.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch etwas langatmig und im Stil einer Doktorarbeit geschrieben, was die Lesbarkeit beeinträchtigen kann. Es gab auch Beschwerden über Probleme beim Kauf, insbesondere darüber, dass das Buch als Leihgabe und nicht als Kauf erworben wurde.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Psychopathy: An Introduction to Biological Findings and Their Implications
Ein prägnanter Überblick über die Neuropsychologie der Psychopathie, geschrieben in Laiensprache
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die biologische Forschung zur Psychopathie, einer psychischen Störung, die sich durch Merkmale wie mangelndes Einfühlungsvermögen oder fehlende emotionale Reaktionen, Egozentrik, Impulsivität und Stimulationsbedürfnis auszeichnet, einen enormen Aufschwung erlebt. Aber wie funktioniert das Gehirn eines Psychopathen? Was macht einen Psychopathen aus?
Psychopathie bietet einen prägnanten, nicht-technischen Überblick über die Forschung in den Bereichen Genetik, Hormone, Bildgebung des Gehirns, Neuropsychologie, Umwelteinflüsse und mehr, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, zu erklären, was wir derzeit über die biologischen Grundlagen dieser Störung wissen, und Einblicke in Vorhersage, Intervention und Prävention zu bieten. Darüber hinaus werden die ethischen und rechtlichen Implikationen der biologischen Forschung zur Psychopathie differenziert erörtert. Wie viel von dieser Störung ist biologisch bedingt? Sollten Straftäter mit psychopathischen Zügen für ihre Verbrechen bestraft werden, wenn wir nachweisen können, dass biologische Faktoren dazu beitragen? Der Text bewertet klar die Schlussfolgerungen, die aus der bestehenden biologischen Forschung gezogen werden können, und hebt die dringenden Überlegungen hervor, die diese Forschung erfordert.