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Pulses of Abstraction: Episodes from a History of Animation
Die Geschichte der abstrakten Animation und ihre Bedeutung für das Computerbild und das Kino wird neu gestaltet.
Animation und Technologie befinden sich im ständigen Wandel. Von handgezeichneten Daumenkinos über Stop-Motion bis hin zu computergenerierten Bildern (CGI) ist die Identität der Animation im Wandel begriffen. Aber viele dieser Technologien für bewegte Bilder, wie CGI, sind aus der Welt der Animation hervorgegangen. In der Tat hat die Animation nicht nur einen wesentlichen Beitrag zu den Computerbildern, sondern auch zum Kino geleistet und dazu beigetragen, diese zu den Bereichen und Medienformen zu formen, die wir heute kennen.
In Pulses of Abstraction präsentiert Andrew R. Johnston sowohl eine aufschlussreiche Geschichte der abstrakten Animation als auch eine Untersuchung über die Beziehung zwischen Animation und Kino. Durch die Untersuchung einer Vielzahl von Techniken - von der direkten Ätzung auf dem Filmstreifen über immersive Farb-Licht-Spektakel bis hin zu schnellen Montagesequenzen und digitaler Programmierung - deckt Pulses of Abstraction wichtige epistemologische Verschiebungen rund um den Film und verwandte Medien auf. So wie die Bilder des Animationsfilms in der Projektion pulsieren, so ist auch seine Geschichte ein Indiz für technologische und epistemische Veränderungen durch Experimente mit Form, Material und Ästhetik. Dieses Buch konzentriert sich auf eine Periode des raschen Medienwandels von den 1950er bis zu den 1970er Jahren und verbindet die genaue Lektüre experimenteller Animationen mit eingehenden technologischen Studien, um aufzuzeigen, wie die Animation dazu beitrug, dass die Bildkultur mit dem Aufkommen der Informationstechnologien zurechtkam.