
Quality: Its Definition and Measurement as Applied to the Medically Ill
Qualität, wie sie in der Bewertung der Lebensqualität (LQ) zum Ausdruck kommt, wird unter Fachleuten des Gesundheitswesens häufig diskutiert und oft als Ziel für Verbesserungen angeführt, aber irgendwie selten definiert, selbst wenn sie regelmäßig bewertet wird. Es ist klar, dass manche Patienten eine bessere Lebensqualität haben als andere, aber sollte die erreichte Lebensqualität mit einem Idealzustand verglichen werden, oder ist sie zu persönlich und subjektiv, um sie zu messen? Kann ein besseres Verständnis des Konzepts dazu beitragen, dass die Gesundheitssysteme ihre Leistungen effizienter erbringen? Ist die Lebensqualität überhaupt messenswert? Durch die Integration von Konzepten aus Psychologie, Philosophie, Neurokognition und Linguistik versucht dieses Buch, diese komplexen Fragen zu beantworten.
Es schlüsselt die kognitiv-linguistischen Komponenten auf, aus denen sich das Qualitätsurteil zusammensetzt, einschließlich Beschreibung, Bewertung und Einschätzung, und wendet sie auf Fragen an, die für Menschen mit chronischen Krankheiten spezifisch sind. In diesem Zusammenhang wird die Bewertung der Qualität/QoL zu einem wesentlichen Beitrag zur ethischen Praxis, einem entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Art der sozialen Interaktionen. Die Autorin betrachtet lineare, nicht-lineare und komplexitätsbasierte Modelle bei der Analyse der wichtigsten methodischen und inhaltlichen Aspekte der gesundheitsbezogenen LQ-Bewertung.
Dieses Buch wird mit Sicherheit die Debatte in der Forschung und Wissenschaft anregen. Seine zukunftsweisende Perspektive macht große Fortschritte bei der Förderung eines gemeinsamen kognitiv-linguistischen Modells der Qualitätsbeurteilung und trägt damit zu wichtigen konzeptionellen und empirischen Instrumenten für die verschiedenen Anwendungen, einschließlich der Bewertung der Lebensqualität, bei.