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Queer Males in Contemporary Cinema: Becoming Visible
In den letzten Jahrzehnten haben Mainstream-Filme nach und nach queere Inhalte und Charaktere gezeigt. Zunächst verdeckt dargestellt, sind diese Charakterisierungen in den letzten Jahren viel stärker in den Vordergrund getreten, vor allem in Filmen wie Philadelphia, Boys Don't Cry und Brokeback Mountain.
In Queer Males in Contemporary Cinema: Becoming Visible (Queere Männer im zeitgenössischen Kino: Sichtbar werden) untersucht Kylo-Patrick R. Hart sowohl latente als auch manifeste Darstellungen queerer Männer in bemerkenswerten Filmen von der Mitte des 20. bis zum Beginn des 21.
Hart untersucht Filme über bisexuelle, schwule und transsexuelle Männer sowie über Transsexuelle, Transvestiten, queere Menschen mit HIV/AIDS, queere Teenager und andere. In diesem Buch wird der Leser immer wieder daran erinnert, dass sowohl Mainstream- als auch Independent-Filme kulturell weit verbreitete Vorstellungen von "Normalität", "Abweichung" und "sozialem Anderssein" vermitteln, verstärken und aufrechterhalten, und zwar auf eine Weise, die häufig reale - und manchmal schädliche - Auswirkungen auf Menschen hat.
Anhand einer Reihe von Filmen, darunter From Here to Eternity, The Boys in the Band, Saturday Night Fever, Cruising, Point Break, The Doom Generation, Boys Don't Cry, Hedwig and the Angry Inch, Kinsey, Brokeback Mountain, Transamerica und Shortbus, zeigt dieses Buch nicht nur, wie viel sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts verändert hat, sondern auch, wie viel gleich geblieben ist.
Queer Males in Contemporary Cinema bietet aufschlussreiche Einblicke für Studierende und Wissenschaftler, die sich für Filmgeschichte, Kulturwissenschaften, Gender Studies, Medienwissenschaften, Populärkultur und LGBTQ-Studien interessieren.