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Queer Tidalectics: Linguistic and Sexual Fluidity in Contemporary Black Diasporic Literature
In Queer Tidalectics untersucht Emilio Amideo, wie anglophone Schriftsteller wie James Baldwin, Jackie Kay, Thomas Glave und Shani Mootoo die Trope der Fluidität einsetzen, um eine schwarze queere Diaspora-Ästhetik zu artikulieren. Wasser taucht immer wieder als figurativer und materieller Ort auf, um die schwarze queere Erfahrung in der Diaspora auszudrücken, ein Mittel, um die Formbarkeit und das Überschreiten von sexuellen, geschlechtlichen und rassischen Grenzen zu erkunden.
Amideo trianguliert Sprache, das Aquatische und den Affekt, um eine schwarze queere Ästhetik zu beschreiben, eine Ästhetik, die ein Idiom der Fluidität, der Schlüpfrigkeit und der Undurchsichtigkeit verwendet, um die Geschlechternormativität und das im Englischen verankerte rassifizierte Heteropatriarchat zu untergraben und zu umgehen. Das Ergebnis ist der Umriss eines sich ständig erweiternden affektiven Archivs von Erfahrungswissen. Amideo bezieht sich auf die Arbeiten der Black Queer Studies, der Oceanic Studies, der Ökokritik, der Phänomenologie und des Neuen Materialismus und erweitert sie durch die Theorien von Sara Ahmed, Omise'eke Natasha Tinsley, M.
Jacqui Alexander, Douard Glissant, Jos Esteban Mu oz und Edward Kamau Brathwaite, um nur einige zu nennen. Queer Tidalectics ist ambitioniert und fesselnd zu lesen und bringt karibische Schriftsteller wie Glissant und Brathwaite in die Analyse der Queer-Literatur ein - ein wichtiger wissenschaftlicher Beitrag.