
Queer Festivals: Challenging Collective Identities in a Transnational Europe
Ist queer wirklich anti-identitär? Und wie wird es auf europäischer Ebene gelebt? Auf Queer-Festivals kommen Aktivisten, Künstler und Teilnehmer zusammen, um neue Formen der Geselligkeit zu schaffen und ihre Ideale mit Hilfe von anti-binären und inklusiven Idiomen von Geschlecht und Sexualität zu verwirklichen.
Diese Ideale werden darüber hinaus durch eine Reihe organisatorischer und kultureller Praktiken kanalisiert, die auf die Entstehung von Queer als kollektive Identität abzielen. Anhand der Untersuchung von Festivals in Amsterdam, Berlin, Rom, Kopenhagen und Oslo analysiert dieses Buch die Rolle aktivistischer Praktiken beim Aufbau kollektiver Identitäten für die Erforschung sozialer Bewegungen sowie die Rolle von Festivals als bedeutendes Repertoire kollektiver Aktionen und als Orte identitärer Erkundungen im heutigen Europa.