
Queering Lorca's Duende: Desire, Death, Intermediality
Den Werken von Federico García Lorca (1898-1936), einem der größten spanischen Dichter und Dramatiker des 20. Jahrhunderts, ist viel Literatur und Wissenschaft gewidmet worden.
Jahrhunderts. Neben dem Facettenreichtum seines künstlerischen Schaffens und seinem kanonischen Status hat sich das Interesse an Lorca aufgrund der Rätsel um seinen Tod und seiner Identifikation mit heterodoxen Wünschen und Identitäten weltweit ausgeweitet. Miguel García durchleuchtet diese Geheimnisse in dieser originellen Studie kritisch und schlägt eine ungewöhnliche Lesart der späteren Werke Lorcas vor, die nach seinem Aufenthalt in New York 1929-30 entstanden sind.
Er bewertet einige Schlüsselaspekte von Lorcas Begriff des Duende in Bezug auf Begehren, Tod und Intermedialität neu, um eine queere Poetik der Grenzüberschreitungen zu entwickeln, und bietet neue und originelle Lesarten der vielfältigen kreativen Praktiken in Lorcas späteren Jahren, die von seiner späten Poesie und seinem Theater bis zu seinen faszinierenden Zeichnungen und seinem einzigartigen Filmdrehbuch reichen. Miguel García ist Dozent für Hispanistik an der Universität von Bristol.