Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte und fesselnde Darstellung der Chicano-Bewegung in Texas, wobei der Schwerpunkt auf den sozialen Veränderungen und kulturellen Konflikten in dieser Zeit liegt. Die Leser schätzen die gründliche Recherche, die historische Relevanz und die persönliche Verbindung zu den besprochenen Stadtvierteln.
Vorteile:Die gut recherchierte, aufschlussreiche Erzählung, die für zeitgenössische Themen relevant ist, und der fesselnde Schreibstil tragen dazu bei, das Verständnis für die Chicano-Bewegung zu vertiefen, und wecken Nostalgie bei denjenigen, die diese Zeit erlebt haben.
Nachteile:Einige Leser könnten Teile des Buches als zu detailliert oder spezifisch empfinden, was seine Attraktivität für ein breiteres Publikum einschränken könnte.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Quixote's Soldiers: A Local History of the Chicano Movement, 1966-1981
Gewinner, NACCS-Tejas Book Award, National Association for Chicana and Chicano Studies, Tejas Foco, 2011.
NACCS-Buchpreis, Nationale Vereinigung für Chicana- und Chicano-Studien, 2012
Mitte der 1960er Jahre war San Antonio, Texas, eine segregierte Stadt, die von einer fest verankerten angloamerikanischen Gesellschafts- und Geschäftselite regiert wurde. Die mexikanisch-amerikanischen Barrios der West- und Südseite waren durch minderwertige Wohnungen gekennzeichnet und wurden saisonal überschwemmt. Bandenkriege brachen regelmäßig aus. Dann marschierten die streikenden Landarbeiter aus Südtexas durch die Stadt und lösten eine soziale Bewegung aus, die die Barrios veränderte und schließlich die alte Anglo-Oligarchie zu Fall brachte. In Quixote's Soldiers nutzt David Montejano eine Fülle bisher ungenutzter Quellen, darunter die Kongressunterlagen von Henry B. Gonzalez, um einen faszinierenden und sehr lesenswerten Bericht über diese turbulente Zeit zu präsentieren.
Montejano gliedert die Erzählung in drei Teile. Im ersten Teil erzählt er, wie studentische Aktivisten und politisierte Sozialarbeiter die Jugend der Barrios mobilisierten und eine aggressive Herausforderung sowohl für die anglo- als auch die mexikanisch-amerikanischen politischen Eliten darstellten. Im zweiten Teil befasst sich Montejano mit der dynamischen Entwicklung der Chicano-Bewegung und der Herausbildung klarer Geschlechter- und Klassenunterschiede, als Frauen und ehemalige Gang-Jugendliche darum kämpften, als ernsthafte politische Akteure anerkannt zu werden. Im letzten Teil analysiert Montejano die Misserfolge und Erfolge der Bewegungspolitik. Er beschreibt die Arbeit der Organisationen der zweiten Generation, die eine neue und repräsentativere politische Ordnung ermöglichten, die durch die Wahl von Bürgermeister Henry Cisneros im Jahr 1981 symbolisiert wurde.