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Quintland. The Canadian Dionne Quintuplets During the Great Depression
Seminararbeit aus dem Jahr 2014 im Fach Geschichte - Amerika, Note: A: A, Sprache: Deutsch Englisch, Beschreibung: Die 1930er Jahre waren für die meisten Kanadier sehr dunkle und deprimierende Jahre. Die Große Depression hatte globale Auswirkungen und Kanada konnte sich der wirtschaftlichen Belastung, die den Rest der Welt traf, nicht entziehen: "Millionen von Kanadiern waren arbeitslos und Hunderttausende kämpften mit drastisch reduzierten Einkommen ums Überleben." Mit der Geburt von Annette, Cecile, Emilie, Marie und Yvonne Dionne im Jahr 1934 entdeckte die Provinz Ontario zusammen mit Kanada eine "menschliche Goldmine".
Von dem Moment an, als die Fünflinge geboren wurden, waren sie schrecklichen Lebensbedingungen ausgesetzt und wurden von der Provinzregierung für finanzielle Gewinne missbraucht. Aber warum wurden die Dionne-Fünflinge und ihre Eltern, Elzire und Oliva, in ein so schreckliches Schicksal manipuliert? In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit nutzte die Regierung von Ontario ein sehr seltenes Ereignis, um kurzfristig finanzielle Gewinne zu erzielen. Der kleine französischsprachige Weiler Corbeil, der Geburtsort der Fünflinge, wurde zu einer boomenden Touristenattraktion, die viele Menschen anlockte und große Summen einbrachte.
Die Analyse der politischen Maßnahmen der Regierung von Ontario während der Weltwirtschaftskrise zeigt, dass die Dionne-Fünflinge zu Unrecht als Eigentum der Provinz und nicht als gewöhnliche Kinder behandelt wurden. Insbesondere hat die liberale Regierung von Ontario ihre politische Macht und ihren Einfluss missbraucht, um eine einzelne Familie rechtlich, wirtschaftlich und kulturell auszunutzen, um ihre Popularität und Sicherheit in einer deprimierenden und dunklen Zeit zu stärken.