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Quipus and Witches' Knots: The Role of the Knot in Primitive and Ancient Culture, with a Translation and Analysis of Oribasius de Laqueis
Dieser kulturanthropologische Essay bietet einen umfassenden Überblick über die Art und Weise, wie primitive Menschen in allen Teilen der Welt einst Knoten benutzten.
Mnemonische Knoten - um Daten, Zahlen und kulturelle Traditionen festzuhalten.
Magische Knoten - um Krankheiten zu heilen, Feinde zu verhexen und die Kräfte der Natur zu kontrollieren.
Und praktische Knoten - um Dinge zu binden und zusammenzuhalten.
In seiner Diskussion über mnemotechnische Knoten analysiert der Autor die peruanischen Quipus (oder Knotenkalender und Knotenaufzeichnungen) und legt nahe, dass die Astronomenpriester der Inka, die als genaue Beobachter der Planetenbewegungen bekannt waren, auch in der Lage gewesen sein könnten, die Daten von Mondfinsternissen vorherzusagen.
Und er zeigt, wie es möglich ist, den Ina-Abakus nach dem Dezimalsystem zu manipulieren.
Er behandelt magische Knoten von der babylonischen Zeit bis in die Gegenwart, mit kuriosen Beispielen für die übernatürliche Kraft, die dem Herkulesknoten (d. h. dem quadratischen Knoten) in Ägypten, Griechenland und Rom zugeschrieben wird. Seine Analyse einer wenig bekannten Abhandlung des grünen Arztes Heraklas über die Schlingen und Schlingen der Chirurgen ist die erste detaillierte Beschreibung der spezifischen praktischen Knoten, die von den alten Griechen und Römern verwendet wurden.
Quipus und Hexenknoten, das reichlich illustriert ist, überrascht den Leser oft mit der unerwarteten Art und Weise, in der die einst universelle Abhängigkeit der Menschen von Knoten ihre Spuren in der Sprache, den Bräuchen und dem Denken der modernen Völker hinterlassen hat.