Bewertung:

Das Buch ist ein detaillierter historischer Bericht über eine texanische Kleinstadt, der sich auf ihre Tragödien und die Dynamik der Gemeinschaft konzentriert. Es hat gemischte Kritiken erhalten, in denen sowohl positive Aspekte als auch einige Nachteile hervorgehoben wurden.
Vorteile:Prompte Lieferung und gute Verpackung. Das Buch bietet eine sehr anschauliche Geschichte und gründliche Recherchen, was es für Liebhaber der texanischen Geschichte sehr interessant macht. Es spricht auch Leser an, die eine persönliche Verbindung zu der Stadt haben.
Nachteile:Einige Leser bemängelten einen Mangel an ausreichenden Informationen, was darauf hindeutet, dass die Tiefe des Inhalts nicht allen Erwartungen entspricht.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Vengeance in a Small Town: The Thorndale Lynching of 1911
Vor hundert Jahren, im Jahr 1911, verloren zwei junge Männer ihr Leben: der eine durch eine Stichwunde, der andere durch einen Mob. Um zu erklären, wie es in einer wohlhabenden und zukunftsorientierten Gemeinde zu einer solchen Gewalttat kommen konnte, untersucht der Autor zunächst die Entwicklung von Thorndale als landwirtschaftliche Kleinstadt an der Eisenbahnlinie und stellt dann eine Verbindung zwischen der geografischen Lage von Thorndale in Zentraltexas und seiner Gewalttradition her.
Dieser besondere Lynchmord war insofern ungewöhnlich, als er nachts stattfand, was die Verhaftung der Mitglieder des Mobs erschwerte. Aufgrund der Intervention des Gouverneurs wurden jedoch vier Männer verhaftet und drei von ihnen vor Gericht gestellt.
Der Lynchmord war auch deshalb ungewöhnlich, weil das Opfer mexikanischer Herkunft war, was die mexikanische Gemeinschaft dazu veranlasste, ihre Empörung zu äußern und Gerechtigkeit zu fordern. Die Art der Reaktion zeugt von dem politischen Bewusstsein der mexikanischen Minderheit und gibt auch einen Einblick in ihre Wahrnehmung der englischen Gesellschaft.