Bewertung:

Das Buch, das sich auf sozio-architektonische Perspektiven in der Stadtpolitik und -planung in Lateinamerika konzentriert, hat überwältigend positive Kritiken erhalten, die seinen aufschlussreichen Inhalt in Bezug auf Wohnen, soziale Integration und Städtebau hervorheben. Die Leser schätzen die gute Lesbarkeit des Buches und die neuen Ansätze, die es im Vergleich zu traditionellen Modellen der Stadtentwicklung präsentiert.
Vorteile:Unglaubliche Einblicke in Urbanismus und Wohnungsbau, gut recherchiert und gut lesbar, präsentiert hoffnungsvolle Perspektiven für die soziale Integration, revolutionäre Lösungen für städtische Probleme und wertvolle Fallstudien. Es gilt als unverzichtbar für Architekten und Stadtplaner.
Nachteile:Manche finden es langweilig und hätten sich wirkungsvollere Schlussfolgerungen erwartet. Es wird bemängelt, dass sich das Buch zu sehr auf den Wohnungsbau und weniger auf städtische Themen im Allgemeinen konzentriert.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Radical Cities: Across Latin America in Search of a New Architecture
Was macht die Stadt der Zukunft aus? Wie kann man eine geteilte Stadt heilen?
In Radical Cities reist Justin McGuirk durch Lateinamerika auf der Suche nach aktivistischen Architekten, unkonventionellen Politikern und alternativen Gemeinschaften, die diese Fragen bereits beantworten. Von Brasilien bis Venezuela und von Mexiko bis Argentinien entdeckt McGuirk die Menschen und Ideen, die die Entwicklung der Städte bestimmen.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts, als der Traum von der modernistischen Utopie in Lateinamerika starb, ist der Kontinent ein Testfeld für aufregende neue Konzepte der Stadt. Ein Architekt in Chile hat eine Form des sozialen Wohnungsbaus entworfen, bei der nur die Hälfte des Hauses gebaut wird, so dass die Eigentümer den Rest anpassen können; Medell n, die frühere Mordhauptstadt der Welt, wurde mit innovativer öffentlicher Architektur umgestaltet; Hausbesetzer in Caracas haben den fünfundvierzigstöckigen Wolkenkratzer Torre David übernommen; und Rio ist bestrebt, seine Favelas in den Rest der Stadt zu integrieren.
Hier, auf dem am stärksten verstädterten Kontinent der Erde, haben extreme Städte extreme Bedingungen hervorgebracht, von riesigen Wohnsiedlungen bis zu ausufernden Slums. Doch nach Jahrzehnten des sozialen und politischen Versagens hat eine neue Generation die Architektur und die Stadtgestaltung neu belebt, um die anhaltende Armut und Ungleichheit zu bekämpfen. Gemeinsam führen diese Aktivisten, Pragmatiker und Sozialidealisten kühne Experimente durch, von denen der Rest der Welt lernen kann.
Radical Cities ist eine farbenfrohe Reise durch Lateinamerika - ein Schmelztiegel architektonischer und urbaner Innovation.