Bewertung:

Das Buch „Radical Outreach“ von George G. Hunter unterstreicht die Bedeutung eines integrativen Engagements in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit und befasst sich mit den Fehlern moderner christlicher Praktiken. Es ruft dazu auf, die Evangelisation an den zeitgenössischen kulturellen Kontext anzupassen und ermutigt die Kirchen, den Schwerpunkt von internen Aktivitäten auf die Mission nach außen zu verlagern. Das Buch gilt als wertvolle Ressource, die traditionelle Modelle in Frage stellt und praktische Strategien für eine wirksame Evangelisation bietet.
Vorteile:⬤ Unkompliziertes und praktisches Hilfsmittel für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit.
⬤ Ermutigt das Engagement der gesamten Gemeinde, nicht nur der Leiter.
⬤ Bietet aufschlussreiche Perspektiven zum aktuellen Zustand der Kirche und ihrer Mission.
⬤ Enthält hilfreiche Prinzipien und konkrete Ratschläge, wie z.B. die „Fünf Ansätze, um Menschen zu erreichen“.
⬤ Fordert die Kirchen heraus, sich den modernen kulturellen Veränderungen anzupassen und Nichtmitglieder sinnvoll anzusprechen.
⬤ Erhielt positives Feedback für seine Wirkung in Kleingruppenstudien und Gemeindediskussionen.
⬤ Einige Leser könnten das Buch als unbequem oder als Herausforderung für ihre gewohnten Ansichten empfinden.
⬤ Das Buch konzentriert sich stark auf die Behandlung von Versäumnissen innerhalb der Kirche, was möglicherweise nicht bei allen Lesern Anklang findet.
⬤ Der Inhalt könnte für diejenigen, die bereits mit den in Hunters früheren Werken behandelten Themen des kirchlichen Einsatzes und der Anpassung vertraut sind, repetitiv erscheinen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Radical Outreach: The Recovery of Apostolic Ministry and Evangelism
Dieses Buch zeigt, wie die Kirche von heute ihr altes Zeugnis durch praktische Arbeit mit den Unberührten zurückgewinnen kann. Wenn es darum geht, das Leben von Menschen zu verändern und sie in eine aktive christliche Nachfolge zu führen, warum scheint es dann einen solchen Unterschied zwischen der Kirche, über die wir im Neuen Testament lesen, und unseren eigenen Kirchen heute zu geben? Was zeichnete die ersten Christen aus, das sie befähigte, das Evangelium mit so verblüffenden Ergebnissen zu verbreiten? Ein zentraler Grund, so George G.
Hunter III, ist, dass sie sich in die Gemeinschaften, in denen sie lebten, hineinbegaben. Anstatt Festungskirchen zu bauen und andere einzuladen, sich ihnen innerhalb der Mauern anzuschließen, schwärmten die ersten Christen aus und engagierten sich in praktischen Diensten, um die Bedürfnisse der Menschen dort zu erfüllen, wo sie waren.
Die Kirchen, die sich heute auf diesen apostolischen Dienst zurückbesinnen, verlassen sich nicht auf den Gottesdienst oder gar die Predigt, um Nichtchristen zu einem Besuch zu bewegen. Vielmehr nutzen sie aufsuchende Dienste - von Genesungsgruppen bis hin zu Englisch-als-zweite-Sprache-Kursen -, um diejenigen zu erreichen, die das heilende Wort des Evangeliums am meisten brauchen.