Bewertung:

In den Rezensionen wird Robert J. Donias Biografie von Radovan Karadzic als gründliche und gut recherchierte Darstellung einer Schlüsselfigur des Bosnienkriegs hervorgehoben, die Licht auf die komplexen Zusammenhänge des Krieges und die für bedeutende Gräueltaten verantwortliche Person wirft. Donias Ansatz ist sowohl akademisch streng als auch zugänglich, was das Buch zu einer wertvollen Quelle für das Verständnis des historischen Kontextes des Konflikts und der Persönlichkeit Karadzics macht.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und genau dokumentiert
⬤ bietet eine ausgewogene Perspektive auf Karadzic als Produkt seines Umfelds
⬤ enthält wertvollen historischen Kontext und Einblick
⬤ nützlich für die Forschung
⬤ fesselnde und fesselnde Erzählung.
Aufgrund der umfangreichen Dokumentation und der Komplexität kann die Lektüre für manche eine Herausforderung darstellen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Radovan Karadzič: Architect of the Bosnian Genocide
Radovan Karad i, Anführer der bosnisch-serbischen Nationalisten während des Bosnienkriegs (1992 - 1995), ist vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag des Völkermords und anderer Kriegsverbrechen angeklagt.
Dieses Buch zeichnet die Ursprünge der extremen Gewalt des Krieges bis zu den utopischen nationalen Bestrebungen der Serbischen Demokratischen Partei und Karad i 's persönlicher Wandlung von einem unscheinbaren Familienvater zum mächtigen Führer der bosnisch-serbischen Nationalisten nach. Auf der Grundlage bisher ungenutzter Dokumente aus den Archiven des Tribunals und vieler Stunden des Kreuzverhörs von Karad i während seines Prozesses zeigt der Autor, warum und wie der Führer der bosnischen Serben die schlimmsten Gräueltaten in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg geplant und geleitet hat.
In diesem Buch wird auf provokante Weise dargelegt, dass die postkommunistische Demokratie die Massengräueltaten in erster Linie ermöglichte, weil sie die Mittel bereitstellte, um eine große Zahl bosnischer Serben für die Kampagne zur Eliminierung von Nicht-Serben aus dem eroberten Land zu mobilisieren.“.