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Race and Transnationalism in the Americas
Nationale Grenzen und transnationale Kräfte waren von zentraler Bedeutung für die Definition der Bedeutung von Rasse auf dem amerikanischen Kontinent. Race and Transnationalism in the Americas untersucht die Art und Weise, wie Rasse und ihre Kategorisierung als Organisationsrahmen für kulturelle, politische und soziale Inklusion - und Exklusion - in den Amerikas fungiert haben.
Da rassische Kategorien immer durch Bezugnahme auf den "Anderen" entstehen, war die nationale Gemeinschaft ein Ausgangspunkt für das Verständnis von Rasse als Konzept. In diesem Buch wird jedoch die These vertreten, dass transnationale Kräfte die Vorstellungen von rassischen Unterschieden und die Ideen von Rasse und nationaler Zugehörigkeit in ganz Amerika vom späten neunzehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart grundlegend geprägt haben. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Anhand der Ausgrenzung von Einwanderern, der Bemühungen indigener Völker um Entkolonialisierung, der Kolonialisierungsbemühungen von Regierungen, von Sport, Drogen, Musik, Populismus und Film untersuchen die Autoren die Macht und die Grenzen des transnationalen Flusses von Ideen, Menschen und Kapital. Der Band, der sich über Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika und die Karibik erstreckt, versucht, sich in breit angelegte Debatten über Rasse, Staatsbürgerschaft und nationale Zugehörigkeit in Amerika einzuschalten.