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Racial Ecologies
Von der Wasserkrise in Flint bis hin zur Kontroverse um die Dakota Access Pipeline - Umweltbedrohungen und -zerstörung betreffen in unverhältnismäßig hohem Maße farbige Bevölkerungsgruppen, was oft schlimme Folgen für das Leben und die Gesundheit der Menschen hat.
Racial Ecologies untersucht aktivistische Strategien und kreative Antworten, wie die von mexikanischen Migrantinnen, neuseeländischen Maori und afroamerikanischen Landwirten im städtischen Detroit, und zeigt, dass People of Color schon immer eine führende Rolle im Kampf für eine gerechtere und ökologisch verträglichere Welt gespielt haben und weiterhin spielen. Diese interdisziplinäre Sammlung basiert auf einer ethnologischen Perspektive und veranschaulicht, wie sich Rasse mit Indigenität, Kolonialismus, Geschlecht, Nationalität und Klasse überschneidet, um unser Verständnis von Natur und Umweltschäden zu prägen, und zeigt, wie und warum Umweltfragen auch Rassenfragen sind.
In der Tat sind indigene, rassenkritische und postkoloniale Konzepte von entscheidender Bedeutung für das Verständnis und die Bewältigung des sich beschleunigenden anthropogenen Wandels, vom Lokalen bis zum Globalen, und für die Vorstellung von spekulativen Zukünften. Dieser zukunftsweisende, kritische Beitrag schlägt eine Brücke zwischen Umweltwissenschaft und ethnischen Studien und wird sich für Aktivisten, Wissenschaftler und Studenten gleichermaßen als unverzichtbar erweisen.